Rückblicke
Von Herzen gratulieren wir
Nicolas Hochuli
Milo Leuenberger
Mary Milton
Anoshan Manokaran
Enoshan Manokaran
Fred Vogel
zur Firmung am 24. Mai.
Möge Gottes Geistkraft euch inspirieren, begleiten
und Mut schenken, den eigenen Weg im Glauben zu gehen.
Für die Zukunft wünschen wir euch
viele gute Erfahrungen unter Gottes Segen
Georges Schwickerath, Mihaela Apothéloz und Michal Kromer
ÖRU-Schnuppertag
Im Nordquartier entdecken Kinder und Jugendliche im ökumenischen Religionsunterricht (ÖRU) gemeinsam den Glauben.
Das Angebot, getragen von der Pfarrei St. Marien und der Reformierten Kirchgemeinde Bern-Nord, begleitet sie von der Unter- bis in die Oberstufe und ergänzt die religiöse Bildung aus Familie, Alltag und Kirche. In der 3. und 4. Klasse findet der Unterricht konfessionell statt, danach wieder gemeinsam – bis zur Firmung oder Konfirmation.
Der ÖRU ist mehr als Unterricht: Rituale, Gespräche und gemeinsames Singen schaffen einen Raum, in dem Fragen zu Glauben, Leben und Zusammenhalt Platz haben. Die Kinder werden ermutigt, eigene Gedanken zu entwickeln und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen. Inhalte und Methoden sind altersgerecht aufgebaut – von biblischen Geschichten bis hin zu ethischen Fragen wie Gerechtigkeit und Verantwortung. Der Unterricht ist lebensnah und greift Themen aus dem Alltag der Kinder auf. Diskussionen, kreative Formen und gemeinsame Aktivitäten stärken das Gemeinschaftsgefühl. Dabei entsteht ein offener Raum ohne Leistungsdruck, der von vielen Familien geschätzt wird – auch von solchen, die Religion im Alltag wenig leben.
Wer den ÖRU kennenlernen möchte, hat bald Gelegenheit dazu: Beim Schnuppernachmittag können Kinder und Eltern unverbindlich Einblick in den Unterricht gewinnen, Fragen stellen und die Verantwortlichen persönlich treffen. Eine gute Gelegenheit, sich ein eigenes Bild zu machen und Teil dieser lebendigen Gemeinschaft zu werden.
Schnuppertag für das Schuljahr 2026/2027
Freitag, 22. Mai, 14 bis 16 Uhr,
bei der Johanneskirche, Breitenrainstrasse 26
Familien mit Kindern, die im August 2026 in die 3. Oder 4. Basisstufe kommen, sind herzlich willkommen. Keine Anmeldung erforderlich.
www.kirchen-nordquartier-bern.ch/ru-kuw
Mihaela Apothéloz und Sonja Gerber
Konzert Cornucopia
Romantische Musik für Chor, Harfen und Hörner
Das Programm Cornucopia bietet ein Füllhorn romantischer Musik in einer höchst aussergewöhnlichen Besetzung.
Aufführungen:
Samstag, 9. Mai 2026, 19.30 Uhr und Sonntag, 10. Mai 2026, 17.00 Uhr
Marienkirche, Wylerstrasse 26
Musizierende:
Amadeus Chor Bern
Dauprat-Hornquartett
Alice Paroissien, Sopran
Angela Wiedmer, Mezzo-Sopran
Anthony Paccot, Tenor
Dmitry Lvovich, Bass
Instrumental-Ensemble ad hoc
Moritz Achermann, Leitung
Werke:
- Luigi Carlini: Stabat Mater a quatro voci
- Carl Kölling: O Maria
- Clara Schumann: Abendfeier in Venedig «Ave Maria»
- Franz Stockhausen: Messe à Quatre Parties en Choeur Op. 6
- Franz Schubert: Trockne Blumen aus dem Lieder-Cyclus «Die schöne Müllerin» D.795 und Psalm 23 D.706
Der Schweizer Hornist Daniel Lienhard hat in den vergangenen Jahren die Werke ausgegraben, transkribiert und somit der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.
Billette (Vorverkauf/Abendkasse):
Kategorie 1: 50 CHF (Kinder U16: 20 CHF)
Kategorie 2: 30 CHF(Kinder U16: 10 CHF)
Freie Sitzwahl innerhalbder gewählten Kategorie
10 CHF Ermässigung fürPersonen in Ausbildung / mit Kulturlegi
Öffentliche Generalprobe mit Kollekte: Freitag, 8. Mai, ca. 19.30 Uhr
Weitere Informationen unter: amadeus-chor.ch
Aliens und Pirat:innen, die die Welt retten - hört sich das nach einem spannenden Abenteuer an? Möchtest du an einem Samstagnachmittag solche aufregenden Geschichten erleben, draussen in der Natur sein und dabei neue Freund:innen kennenlernen? Dann bist du beider Pfadi SMB - Sankt Marien Bern - genau richtig!
Alle haben einen Platz
Am Samstag, 14. März, 14.00 bis 17.00 laden wir dich herzlich zu unserem Schnuppertag ein. Gemeinsam tauchen wir in eine abenteuerliche Geschichte ein, lösen Aufgaben, sind draussen unterwegs und erleben, wie Pfadi sich anfühlt: spielerisch, aktiv und immer als Team. Bei uns geht es nicht darum, perfekt zu sein, sondern mitzudenken, mitzumachen und zusammen Spass zu haben. Ob du gerne rennst, rätselst, kreativ oder einfach neugierig bist - in der Pfadi hat es für alle einen Platz.
Zusammenhalt
Die Pfadi ist ein Ort, an dem Freundschaften entstehen und man sich aufeinander verlassen kann. Man erlebt, was Zusammenhalt bedeutet: gemeinsam planen, einander helfen, aufeinander Rücksicht nehmen und Erfolge teilen. Dabei übernimmt man Schritt für Schritt Verantwortung, für sich selbst, für andere und für das, was man zusammen auf die Beine stellt. In der Pfadi zählen Werte wie Respekt, Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit, Fairness und Rücksicht. Jede:r soll sich willkommen fühlen, und man lernt, Unterschiede als Stärke zu sehen. Draussen in der Natur entdecken wir mit offenen Augen, wie viel es zu staunen gibt - und wie wichtig es ist, sorgsam mit unserer Umgebung umzugehen.
Pfingst- und Sommerlager
Und es bleibt nicht nur bei einzelnen Samstagnachmittagen: Zu den Highlights im Pfadijahr gehören unser Pfingstlager und das Sommerlager. Dort wird Pfadi besonders spürbar - mit Lagerfeuer, Spielen, gemeinsamen Projekten, einem starken Gruppengefühl und vielen Momenten, die man noch lange in Erinnerung behält.
Haben wir dein Interesse geweckt? Dann komm doch unverbindlich an unserem Schnuppertag vorbei und lerne die Pfadi persönlich kennen.
Wann: Samstag, 14. März 2026, 14.00-17.00 Uhr
Wo: bei der Marienkirche, Wylerstrasse 26, 3014 Bern
Wer: Alle von 1. bis 8. Klasse
Mitnehmen: Gute Laune und wettergerechte Kleidung
Infos: pfadismb.ch/mitmachen
Bei Fragen und Anliegen melde dich gerne bei Linus Ackermann v/o Ridetto
ridetto@pfadismb.ch.
Segensfeier für mancherlei Liebende
Valentinstag, 18.30 Uhr
herzwärts – die «Segensfeier für mancherlei Liebende» zum Valentinstag am 14. Februar lädt alle Liebenden, unabhängig von Alter, Konfession, Geschlechtsidentifikation oder sexueller Orientierung ein, die Liebe zu feiern. Denn: «Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm:ihr» (1. Johannesbrief 4,16).
In der Segensfeier hören Sie inspirierende Texte, die zum Nachdenken über die eigene Beziehung anregen und die Dankbarkeit für die erfahrene Liebe zum Ausdruck bringen. Ein Segenswunsch wird den Liebenden zugesprochen, damit ihre Liebe auch im Alltag stark und lebendig bleibe.
Samstag, 14. Februar 2026, 18.30-19.00, anschliessend Apéro
Marienkirche Bern, Wylerstrasse 26 (Bus 20 bis Wyleregg oder Tram 9 bis Spitalacker)
Gestaltung: Angela Büchel Sladkovic, Peter Sladkovic-Büchel und Judith Suter
Musik: Peter Anderhalden (Piano) und Simon Vögeli (Saxofon)
Veranstalterin: Katholische Kirche Region Bern
Ein hoffnungsreiches, friedvolles und gesegnetes Jahr 2026
Die Tage zwischen den Jahren haben für mich jeweils einen besonderen, fast magischen Charakter. Die vorweihnachtliche Hektik hat sich gelegt, es ist ruhiger geworden, niemand will etwas von mir. Die Zeit steht still. Für einen Moment hält die Welt den Atem an.
Sehnsucht
Es ist wie jener Augenblick, bevor im Konzert der Dirigent den Taktstock hebt; ich bin gespannt in Erwartung des ersten Tones: Welche Melodie wird erklingen? Das neue Jahr liegt vor mir wie eine frisch verschneite, unberührte Landschaft, die mich einlädt, neue Spuren zu legen. Ich ahne, dass es die Möglichkeit geben könnte, ganz neu anzufangen, zumindest sehne ich mich danach. Wie gerne würde ich alle Altlasten und Behinderungen der Vergangenheit zurücklassen und neu aus dem Vollen schöpfen.
Fragen
An diese Sehnsucht knüpft der Vers der Jahreslosung 2026 aus dem Buch der Offenbarung (21,5) an: «Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!» Die Aussage löst bei mir zunächst Fragen und Bedenken aus: Ist das nicht eine blosse Illusion angesichts der krisengeschüttelten Welt? Können wir Menschen unsere Probleme einfach so Gott übergeben, der es für uns richten soll? Und warum hat Gott nicht schon längst eingegriffen? Wenn Menschen mit dem Anspruch auftreten, alles anders und besser zu machen, dann wird daraus schnell eine gefährliche Ideologie. Ausserdem wissen wir aus Erfahrung, dass die Empfindung des «ganz Neuen» nicht lange anhält und uns im neuen Jahr sehr bald die altbekannten Reaktionsmuster und Gewohnheiten wieder einholen, in der kleinen wie in der grossen Welt.
Hoffnung
Trotz allen Vorbehalten: Am Versprechen Gottes, alles neu zu machen, möchte ich festhalten. Die Losung steht über dem ganzen Jahr und hält mich dazu an, immer wieder still zu werden und meiner Sehnsucht nach einem Neubeginn Raum zu geben. An der Zusage Gottes kann ich mich je neu ausrichten. Sie kann mich aufrichten, mir eine Hoffnungsperspektive geben und mich zum eigenen Handeln motivieren. Vielleicht Sie auch?
Josef Willa
Die Jahreslosung ist ein von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen (ÖAB) ausgewählter Bibelvers. Er dient vielen Christ:innen als Anregung und Leitmotiv für das ganze Jahr.
www.jahreslosung.eu
Roratefeier 2025
Einmalig schönes Kerzenlicht in der Kirche, hoffnungsvolle Lieder, Schüler:innen der 3. und 4. Klasse des Religionsunterrichts, welche eine eindrückliche Feier für alle Generationen mitgestalten, anschliessend wärmender Punsch und Lebkuchen am flackernden Feuer im Pfarreihof.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen, Mitfeiern und Eintauchen in die Adventszeit.
Mittwoch, 3. Dezember, 17.30 Uhr, Marienkirche
Astronomie und Spiritualität
Arnold Benz, Dorothée Reize, Peter Künzler
Kulturelle Veranstaltung zum Staunen – Fragen – Vertrauen – Danken mit fantastischen Bildern aus dem Universum, astronomischen Psalmen und Musik
Grundlage der Veranstaltung sind ausgewählte Astronomische Psalmen von Arnold Benz, emeritierter ETH-Professor für Teilchenphysik und Astrophysik.
Die Texte erzählen in verdichteter Form vom dynamischen, verschwenderischen Universum, in dem Altes zerfällt und Neues entsteht: von Sonnenwinden, von den entferntesten uns bekannten Himmelskörpern, von der Lebensfreundlichkeit der Erde, von der Zeit als Geheimnis der Kreativität.
Die Schauspielerin Dorothée Reize trägt ausgewählte Astronomische Psalmen vor zu eindrücklichen Bildern aus dem Universum und der Musik von Peter Künzler.
Freitag, 7. Novemer 2025, 19.00-20.00 Uhr
Marienkirche Bern
Wylerstrasse 26, 3014 Bern
Die Ausführenden:
Arnold Benz ist emeritierter Professor am Institut für Teilchen- und Astrophysik der ETH Zürich. Er forscht über Sonne, Sterne und Sternentstehung. Seit vielen Jahren setzt sich Arnold Benz auch mit dem Verhältnis von Naturwissenschaft und Glaube auseinander und hat mehrere Bücher dazu verfasst. Dafür wurde er mit zwei Ehrendoktoraten ausgezeichnet. mehr
Dorothée Reize ist eine Schweizer Schauspielerin, die lange Jahre an Bühnen in Deutschland und der Schweiz engagiert war. Durch Rollen in Film- und Fernsehproduktionen (u.a. «Dr. Stefan Frank», «Lüthi & Blanc», «Ernstfall in Havanna») erreichte sie zudem ein breiteres Publikum. In kirchlichen Kreisen ist Dorothée Reize bekannt mit ihren eigenen Produktionen, z.B. «Kohelet und Brecht», Etty Hillesum, das Markusevangelium szenisch dargestellt, Texte von Kurt Marti u.a. mehr
Peter W. Künzler ist Musiker und Generalist. Bereits als Werkstudent kombinierte er vielfältige Projekte mit Studien in Technik, Wirtschaft, Musik und Psychologie. Später arbeitete Peter Künzler in kulturellen, organisatorisch-wirtschaftlichen und technischen Bereichen. Nach seiner Pensionierung steht für Peter Künzler wieder die Musik im Zentrum seiner Tätigkeiten. Er ist Teil des «TrioLaRonde» und liebt die Improvisation.
Das Jahr magischen Denkens – Joan Didion
vorgetragen von Heidi Maria Glössner
Am Abend des 30. Dezember 2003 kehrt Joan Didion mit ihrem Mann John Gregory Dunne von der Intensivstation zurück, wo Tochter Quintana im künstlichen Koma liegt. Zuhause unterhalten sie sich. Mitten im Satz verstummt John. Joan denkt, er mache einen Witz, klopft ihm auf den Rücken – und John fällt leblos auf den Tisch. Ein tödlicher Herzinfarkt.
Vierzig Jahre einer innigen Liebes- und Arbeitsbeziehung: vorbei. Joans Gedanken stocken, fallen auseinander. Später erst kann Joan Didion diese Wochen und Monate, ja das erste Jahr ohne John beschreiben: die Leere in ihrer Wohnung, ihre Einbildung, sie hätte ihren Mann retten müssen, ihr Versuch, mit «magischem Denken» gegen die Realitäten anzukämpfen, indem sie alles so belässt, dass für den Toten eine jederzeitige Rückkehr möglich bleibt. Beim Schreiben geht es ihr um nichts weniger als das Überleben.
Unsentimental, selbstironisch und mit schonungsloser Offenheit dokumentiert Joan ihre Verdrängungsstrategien, ihre Sucht, immer alles im Griff haben zu müssen, ihre Trauer und ihren Kampf gegen die Vorstellung, dass sie ihren Mann vielleicht hätte retten können.
Sonntag, 12. Oktober 2025, 17 Uhr
Marienkirche Bern, Wylerstrasse 24, Bern (Breitenrain)
Sonntag, 26. Oktober 2025, 17 Uhr
Kirche St. Antonius, Morgenstrasse 65, Bern Bümpliz
Gott einen Ort sichern
Die Grossen Exerzitien im Alltag vom 16. November 2025 bis Pfingsten 2026 laden dazu ein, durch die Meditation in den Begegnungen und Ereignissen des alltäglichen Lebens Gott zu suchen.
Idee
Während eines halben Jahres lassen wir uns ein auf einen persönlichen Gebetsweg. Dabei begleiten uns geistliche Texte von Madeleine Delbrêl (1904-1964), einer bedeutenden Frau für die Zukunft der Kirche.
Die Gruppe Bern Nord trifft sich jeweils monatlich an einem Dienstagabend in der Johanneskirche zum Austausch Bestärkung. Geleitet wird die Gruppe von Mirjam Wey und Josef Willa.
Im gleichen Zeitraum sind wir mit vielen weiteren Gruppen in der deutschen Schweiz in ökumenischer geistiger Verbundenheit unterwegs.
Auskunft und Anmeldung
Ein Infotreffen findet am Dienstag, 26. August 2025, 19.30-21.00 im Kirchgemeindehaus Johannes statt.
Auskunft und Anmeldung zum Infotreffen bis Montag, 18. August bei Mirjam Wey: mirjam.wey@refbern.ch.
Weitere Informationen und Termine auf dem Flyer oder unter www.grosse-exerzitien-im-alltag.ch.
Ökumenische Wallfahrt
am 30. August 2025
Eindrucksvolle religiöse Orte entdecken – besinnliche Momente erleben – Geselligkeit pflegen: das ist die ökumenische Wallfahrt der «kirchen bern nord».
Die diesjährige ökumenische Wallfahrt führt uns zunächst ins Berner Oberland zur Michaelskirche in Meiringen, einer imposanten Kirchenanlage mit dem freistehenden Glockenturm und der Zeughauskapelle, welche auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblickt.
Im zweiten Teil besichtigen wir die Wallfahrtskirche Hergiswald (siehe Bild unten) am Fuss des Pilatus, einem Juwel der frühbarocken Architektur und Kunst. Die Kirche ist seit Jahrhunderten und auch heute ein der schönsten, wichtigsten und von vielen Menschen aufgesuchten Wallfahrtsorte der Region.
Programm
08.00 Uhr: Abfahrt des Cars vor der Marienkirche
09.30 Uhr: Kaffeehalt, Besichtigung und kurze Andacht in der Michaelskirche Meiringen
11.00 Uhr: Weiterfahrt nach Sarnen
11.45 Uhr: Mittagessen in Sarnen
14.00 Uhr: Weiterfahrt nach Hergiswald
14.45 Uhr: Besichtigung und Gebet in der Wallfahrtskirche Hergiswald
16.00 Uhr: Rückreise nach Bern
18.00 Uhr: Ankunft in Bern vor der Marienkirche
Kosten
Im Preis von 70.- Franken pro Person sind die Reise, der Kaffee in Meiringen und das Mittagessen (ohne Getränke) inbegriffen.
Bitte begleichen Sie den Betrag am 30. August bar oder via Twint (Preisreduktion nach Absprache möglich).
Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.
Anmeldung
Die Anmeldung bis 9. August nimmt das Sekretariat St. Marien entgegen (mit Angabe zum Mittagessen: vegetarisch / mit Fleisch).
Begleitpersonen
Mirjam Wey, ref. Pfarrerin, und Josef Willa, Pfarreiseelsorger
Die «kirchen bern nord» nehmen mit der ökumenischen Wallfahrt eine beliebte Tradition wieder auf. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Ferien ohne Koffer!
Ökumenische Sommerplauschtage 2025
Ferien ohne Koffer?
Ja, das geht – bei uns!
Vom 5. bis 7. August 2025
laden wir herzlich ein
zu unseren ökumenischen
Sommerplauschtagen
in der Pfarrei St. Marien.
Was erwartet Sie?
Gemeinsam geniessen wir an diesen drei Tagen von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr feines Mittagessen (14 Franken, Glas Wein 2 Franken) unter dem schattigen Baldachin, einem lauschigen Ort für gute Gespräche, Genuss und sommerliche Leichtigkeit.
An jedem Nachmittag wartet dann von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr ein besonderes Erlebnis: Qi Gong mit Irene Liechti, unser beliebtes Blumenlotto und ein beschwingter Singnachmittag mit Jürg Bernet am Klavier.
Jeweils im Anschluss verwöhnt ein feines Zvieri Körper und Seele.
Informationen und Anmeldung
Bettina Kipp: bettina.kipp@refbern.ch, 031 332 29 14 oder
Mandana Trucco: mandana.trucco@refbern.ch, 031 332 02 78
Anmeldungen gerne bis am 18. Juli.
Flyer
Lassen Sie den Alltag hinter sich und gönnen Sie sich
drei unvergessliche Ferientage in bester Gesellschaft
– ganz ohne Koffer, aber mit viel Herzenswärme.
Stéphanie Meier
Danke für ein farbenfrohes Fest mit euch!
Am 28. Juni 2025 feierten die "kirchen bern nord"
wieder ein buntes ökumenisches Sommerfest,
dieses Jahr rund um die Johanneskirche.
Die vielen Besuchenden – ob Gross oder Klein – erwartete
ein vielfältiges Programm
voller Musik, Kulinarik, Aktivitäten und Gemeinschaft,
welches eine unvergessliche Stimmung
von "Summer in the city" verlieh.
Den Externen sowie den Freiwilligen und den Mitarbeitenden
aus der Pfarrei St. Marien und der Kirchgemeinde Bern-Nord
gilt ein grosser Dank
für die tolle Arbeit und Zusammenarbeit.
Es war schön, diesen Tag voller Freude und Zusammenhalt
mit Ihnen und Euch erleben zu dürfen.
Wir freuen uns schon jetzt
auf das nächstjährige ökumenische Sommerfest
bei der Marienkirche!
Fotos: OK-Sommerfest
Gottesdienst
mit Bischof Felix
Bischof Felix kommt zum Pastoralbesuch nach Bern.
Wie er zu Beginn des Jahres schrieb, ist 2025 ein besonderes Jahr: «Es ist ein Heiliges Jahr, ein Aufruf, aufzubrechen und zu pilgern. Das hört sich interessant an, doch es ist wenig konkret. Wohin sollen wir aufbrechen? Wozu und mit wem? Um es vorweg zu nehmen: Viele Ziele sind möglich, denn eine Pilgerreise ist nicht allein eine physische Bewegung von einem Ort zum anderen, sondern vor allem eine tiefe geistliche Erfahrung, die uns Gottes Gegenwart bewusster macht und uns näher zueinander bringt. Durch diese Erfahrung werden wir zu aktiven Pilgerinnen und Pilgern der Hoffnung für diese Welt.»
Wir freuen uns auf die Begegnung und den Gottesdienst mit Bischof Felix am Mittwoch, 11. Juni 2025, um 18.00 Uhr in der Marienkirche. Anschliessend Apéro riche.
Pfarrei St. Marien und ganzer Pastoralraum
P.S. Aus aktuellem Anlass: Medienmitteilung vom 8. Juni 2025 des Bistums Basels zu den Vorwürfen in Sonntagsblick, NZZ am Sonntag, Berner Zeitung und Der Bund.
Pfarreiferien 2025
Mit 88 Personen von 4 bis 93 Jahren
erlebten wir vom 6. bis 11. April 2025
wunderbare Pfarreiferien
in Varigotti - Ligurien (I) am schönen Mittelmeer!
Herzlichen Dank an alle,
die dabei waren und die sich
mit Ateliers, Workshops, Wanderungen,
Musik, Spielen und vielem mehr beteiligt haben!
Pfarreiteam St. Marien
Segensfeier für mancherlei Liebende
14. Februar 2025, 18.30, Marienkirche
Die «Segensfeier für mancherlei Liebende» zum Valentinstag lädt alle Liebenden, unabhängig von Alter, Konfession, Geschlechtsidentifikation oder sexueller Orientierung ein, die Liebe zu feiern.
Denn «Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm:ihr» (1. Johannesbrief 4,16) oder wie es auch Paulus im biblischen Hohelied der Liebe schreibt: «Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Doch am grössten unter ihnen ist die Liebe» (Brief an die Gemeinde in Rom 13,13).
In dieser besonderen Feier, welche von der Katholischen Kirche Region Bern mitgetragen ist, hören Sie inspirierende Texte, die zum Nachdenken über die eigene Beziehung anregen und die Dankbarkeit für die erfahrene Liebe zum Ausdruck bringen. Ein Segenswunsch wird den Liebenden zugesprochen, damit ihre Liebe auch im Alltag stark und lebendig bleibe.
Freitag, 14. Februar 2025, 18.30-19.00, anschliessend Apéro
Marienkirche Bern, Wylerstrasse 26
(Bus 20 bis Wyleregg oder Tram 9 bis Spitalacker)
Musik: Peter Anderhalden (Piano), Simon Vögeli (Saxofon)
Texte: Angela Büchel Sladkovic (Kirche im Dialog) und
Peter Sladkovic-Büchel (Gemeindeleiter Pfarrei St. Martin Worb)
Ehre sei Gott in der Tiefe
«Früher gab es Menschen, die Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen haben. Warum gibt es die heute nicht mehr?», fragt ein Schüler den Rabbi. Und der Rabbi antwortet: «Weil sich niemand mehr so tief bücken will.»
Wir stellen uns üblicherweise vor, dass Gott ausserhalb der Welt ist, oben im Himmel. Er schaut auf uns herab, und wir schauen zu ihm auf und hoffen, dass er seinen Segen über uns ausgiesst. Und wir verstehen nicht, warum er nicht eingreift angesichts der Not und des Unfriedens in der Welt.
Gott ist schon da
Die Geburt Jesu stellt dieses herkömmliche Gottesbild in Frage. Während wir erwarten, dass Gott kommt, ist er schon da und erwartet, dass wir zu ihm kommen – wie damals die Hirten und die drei Weisen. Während wir mit den Engeln «Ehre sei Gott in der Höhe singen», wartet er auf uns in der Tiefe, in der Not und Bedürftigkeit der «Geringsten» dieser Welt. Während wir eine Gesellschaft ohne Gott beklagen, mischt er sich unerkannt unter die Leute.
Friede wächst von unten
Wie der Prophet Jesaja in diesen Tagen verkündet, kommt Gerechtigkeit nicht nur von oben wie Regen und Tau. Sie wächst von unten, spriesst wie ein junger Trieb aus der Erde hervor. Gottes Reich des Friedens erscheint nicht von aussen, sodass man sagen könnte: Hier ist es! Es wächst im Verborgenen heran bei allen Menschen guten Willens. So will Gott in jedem von uns geboren werden und zur Welt kommen.
Josef Willa und ganzes Pfarreiteam
Wir wünschen allen ein friedvolles Christfest!
Weihnachtsspiel
Bist du in diesem Jahr auch dabei, wenn wir die Weihnachtsgeschichte mit Liedern und Theaterszenen erzählen?
Gerne laden wir Kinder ab 5 Jahren, Jugendliche und Erwachsene aus dem Quartier ein, gemeinsam mit uns das Weihnachtsspiel zu gestalten. Als Schafe, König:innen, Soldat:innen oder Engel verkleidet üben wir neue und bekannte Lieder und studieren Tänze und Szenen ein.
Proben und Aufführung
- Mittwoch, 13. November, 16.45-17.45
- Mittwoch, 20. November, 16.45-17.45
- Mittwoch, 27. November, 16.45-17.45
- Mittwoch, 4. Dezember, 16.45-17.45
- Samstag, 7. Dezember, 09.00-12.00
- Samstag, 14. Dezember, 09.00-12.00
- Mittwoch, 18. Dezember, 16.45-17.45
- Samstag, 21. Dezember, 09.00-12.00
- Sonntag, 22. Dezember, 15.00 Hauptprobe
- Sonntag 22. Dezember, 17.00 Aufführung des Weihnachtsspiels, Marienkirche Bern
- Mittwoch, 8. Januar 2025, 16.45-17.45 Nachtreffen
Die Proben und die Feier finden in der Marienkirche statt.
Infos anja.stauffer@kathbern.ch.
Wir freuen uns!
Kerzenziehen
Eine wunderbare Erfahrung für alle
«Flow» oder «im Flow sein» bezeichnet den Zustand höchster Konzentration und völliger Versunkenheit in eine Tätigkeit, ein Zustand, in dem wir Raum und Zeit vergessen, maximal glücklich, motiviert und leistungsfähig sind.
Was das mit Kerzenziehen zu tun hat? So einiges – getreu dem Motto «Gut Ding will Weile haben» bieten wir auch in diesem Jahr in ökumenischem Rahmen das Kerzenziehen in der Adventszeit an.
Sich Zeit nehmen und etwas kreieren, zur Ruhe kommen und sich fokussieren – völlige Versunkenheit und Freude – all das durften wir bereits im vergangenen Jahr beobachten.
Da wurde es in der hibbeligen Klasse auf einmal still, meditatives Kerzenziehen kam zustande und Besucher:innen gingen mit bunten, ausgefallenen und ganz individuellen Kerzen nach Hause.
Möchtest auch du das erleben? Brauchst du noch ein Geschenk für Gotti und Götti? Oder möchtest du einfach eine Kerze für dich gestalten? Dann komm doch vorbei!
Öffnungszeiten
- Freitag, 22. November, 14.00-20.00
- Samstag, 23. November, 14.00-20.00
- Sonntag, 24. November, 14.00-17.00
- Montag, 25.November, 14.00-17.00
- Dienstag, 26. November, 14.00-17.00
- Mittwoch, 27. November, 14.00-17.00
- Donnerstag, 28. November, 14.00-17.00
- Freitag, 29. November, 14.00-20.00
- Samstag, 30. November 14.00-20.00
- Sonntag, 1. Dezember, 14.00-17.00
- Montag, 2. Dezember 14.00-17.00
- Dienstag, 3. Dezember, 14.00-17.00
- Mittwoch, 4. Dezember, 14.00-17.00
Ort: Kirchgemeindehaus St. Marien, 1. Untergeschoss
Stéphanie Meier, Anja Stauffer und Madlen Massey
Konzert vom Dreif-Gosspelchor
Aus dem Alltag ausbrechen und eintauchen in eine Welt voller Lebensfreude. Unter diesem Motto lädt der Dreif-Gospelchor zu ihrem Konzert ein, welches am 10. November 2024 um 17.00 Uhr erneut bei uns stattfindet.
Weitere Informationen hier.
Herzlich willkommen
Michal Kromer
Als Pfarrei St. Marien freuen wir uns sehr, dass wir auf 1. September 2024 einen neuen, jungen und kompetenten Pfarreiseelsorger finden konnten: Wir heissen Michal Kromer ganz herzlich in St. Marien und der Ökumene Bern Nord willkommen!
Lieber Michal, es ist uns eine grosse Freude, dass du als Pfarreiseelsorger zu uns kommst. Wir wünschen dir ein gutes Abschied nehmen in Thun und einen freudigen Start in St. Marien: ein interessantes Kennenlernen der vielfältigen Aufgaben und Menschen, schöne Entdeckungen, erfüllende Begegnungen – Gottes Segen.
André Flury, Pfarreiteam und Kirchgemeinderat
Liebe Pfarreiangehörige und Menschen aus der Ökumene Bern Nord, gerne wende ich mich an Sie und Euch mit einem Vorstellungswort.
Vor 36 Jahren bin ich in einem kleinen Dorf in Ostpolen auf die Welt gekommen und dort mit meinen Eltern und drei Geschwistern aufgewachsen. In der Schweiz lebe ich, was ich als grosses Privileg betrachte, seit zwölf Jahren. Beheimatet bin ich in Bümpliz, wo meine Frau und ich zusammen mit unserem kleinen Sohn wohnen.
Die letzten vier Jahre durfte ich in Thun wirken und Menschen in verschiedenen Lebenskontexten und Situationen seelsorgerisch begleiten. Aus persönlichen und beruflichen Gründen kam nun der Wechsel und ich möchte diesem spannenden Auftrag und dieser erfüllenden Aufgabe weiterhin mit Begeisterung und Überzeugung hier vor Ort nachgehen. Mein grosser Wunsch ist es, zu einem lebendigen, wirkungsvollen und authentischen kirchlichen Leben beitragen zu können, sei es in Liturgie, Religionsunterricht, Seelsorge, Gemeindeaufbau oder Ökumene. So mache ich mich mit Ihnen und Euch mit auf den Weg, um das Geschenk des Glaubens und die Kraft des Evangeliums gerade heute zu entdecken und sie im Norden Berns und darüber hinaus weiterzutragen.
Meine grosse Leidenschaft und somit auch eine gute Abwechslung im Alltag ist Sport, aktiv und passiv, mit zwei tief im Herzen eingeschlossenen Mannschaften: dem SC Bern und den Schwarz-Gelben aus Dortmund. In der freien Zeit höre ich gerne auch Podcasts und Musik, studiere Weltkarten jeder Art, und suche Erholung beim Wandern. Ausserdem interessiere ich mich für den Betrieb der Eisenbahnen, sicherlich auch im Blick auf meinen heimlichen Traumberuf als Lokführer.
Freudig gespannt auf und dankbar für die Begegnungen und die gemeinsamen Lebens- und Glaubenserfahrungen grüsse ich Sie und Euch herzlich
Michal Kromer
Ökumenisches Sommerfest
29. Juni 2024, 14.00-23.00
Als kirchen bern nord freuen wir uns auf ein offenes, buntes Sommerfest für alle Generationen!
Wie bei einem Quartierfest sind alle Leute von nah und fern herzlich willkommen.
Das ökumenische Sommerfest verspricht, ein Tag voller Freude, Musik, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente für alle zu werden: Ob jung, ob alt, alleinstehend oder als ganze Familie – für alle gibt es spannende Programmpunkte, Musik und Begegnungsmöglichkeiten.
Kommen Sie vorbei und feiern Sie mit uns! – Flyer
in concert 15:30
pharago – Heartbreak-Pop-Songs
Hannah Farago mit Band
Hier ihr Song Safe Place
durchgehend Spiel & Kreatives für alle Generationen
WasserSpiele – DrachenFahnen malen – Ping Pong – Chinderschminken –Henna –Seedbombs – Handarbeits-Verkaufsstand – Pfarraoke – KirchenParcours – Fotoshooting auf der Kirchenbank & ein Karussell
etwas wagen und erleben
15.00, 17.00, 20.00 Preachers Corner: für alle, die wollen
15.05 Generationen-Speeddating: 0-120 begegnen sich
17.30 Orgelklänge, Vera Friedli
18.00 EM-Achtelfinal Schweiz-Italien
Public Viewing
in concert 20:00
Katharina Michel & Josua Romano – Folk, Americana
Hier ihr Song Cherry Pie
in concert: 21.30
Tomazobi – Berner Trash-Troubadoure
Hier ihr Song Bohemische Rapsfelder
Tobazzobi feiert 25-jähriges Jubiläum – Glückwunsch!
Ökumenischer Festgottesdienst
Sonntag, 30. Juni 2024, 9.30, Marienkirche
anschliessend Kaffee, Kuchen, Zopf und
Musik von Jüre Walter (Akkordeon) und Jürg Bernet (E-Piano)
Vom Judentum lernen
Ökumenischer Lesekreis, 5. Juni, 19.30
«näher als gedacht» – vom Judentum lernen
Der Nahostkonflikt lässt den Antisemitismus bzw. Antijudaismus wieder aufflammen. Dabei hat der Nahostkonflikt viele und teils jahrtausendealte Wurzeln. Er darf auf keinen Fall auf Jüd:innen in der Schweiz übertragen werden. Antijudaismus ist ebenso abzulehnen wie Islamophobie. Es braucht einen gerechten Frieden in Israel-Palästina.
Das Christentum hat leider jahrhundertelang zur Judenfeindlichkeit beigetragen. Nach der Shoah, der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus, haben sich die Kirchen zur Einsicht durchgerungen: Jesus war und blieb Jude. Judentum und Christentum sind Geschwister. Ohne das Judentum lassen sich die Botschaft und das Leben Jesu nicht verstehen.
Im Ökumenischen Lesekreis Bern Nord tauschen wir uns aus über das Buch:
Christian Rutishauser, Christsein im Angesicht des Judentums. Echter Verlag 2008. 91 Seiten.
An drei Treffen unter der Leitung von Pfarreiseelsorger Josef Willa fragen wir uns: Was können Christ:innen vom Judentum lernen? Wie kann jüdisches Denken christliche Spiritualität bereichern?
Das Auftakt-Treffen findet am Mittwoch, 5. Juni, 19.30 Uhr im Pfarrhaus statt.
Das Buch kann an diesem Abend gekauft werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Weitere Informationen: josef.willa@kathbern.ch; 031 330 89 88.
Segensfeier für mancherlei Liebende
Valentinstag, 18.30 Uhr
herzwärts – die «Segensfeier für mancherlei Liebende» zum Valentinstag am 14. Februar lädt alle Liebenden, unabhängig von Alter, Konfession, Geschlechtsidentifikation oder sexueller Orientierung, ein, die Liebe zu feiern. Denn: «Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm:ihr» (1. Johannesbrief 4,16).
In der Segensfeier hören Sie inspirierende Texte, die zum Nachdenken über die eigene Beziehung anregen und die Dankbarkeit für die erfahrene Liebe zum Ausdruck bringen. Ein Segenswunsch wird den Liebenden zugesprochen, damit ihre Liebe auch im Alltag stark und lebendig bleibe.
Dienstag, 14. Februar 2024, 18.30-19.00, anschliessend Apéro
Marienkirche Bern, Wylerstrasse 26 (Bus 20 bis Wyleregg oder Tram 9 bis Spitalacker)
Musik: Peter Anderhalden (Piano), Simon Vögeli (Saxofon)
Texte: Angela Büchel Sladkovic (Kirche im Dialog) und Peter Sladkovic-Büchel (Gemeindeleiter Worb)
Kunst und Religion im Dialog 2024
Sonntag, 24. März, 15.00-16.00, Kunstmuseum Bern
Tracey Rose – Shooting Down Babylon
Kathleen Bühler, Chefkuratorin für Gegenwartskunst, und André Flury, Gemeindeleiter St. Marien, laden ein zur Auseinandersetzung mit dem Werk von Tracey Rose.
Sonntag, 2. Juni 2024, 15.00-16.00, Kunstmuseum Bern
In der Ausstellung Albert Anker. Lesende Mädchen
Angela Büchel Sladkovic (Katholische Kirche Region Bern) im Dialog mit Michael Krethlow (Kunstmuseum Bern).
Sonntag, 8. September 2024, 15.00-16.00, Kunstmuseum Bern
In der Ausstellung Chaïm Soutine. Gegen den Strom
Gaby Knoch-Mund (Jüdische Gemeinde Bern/Haus der Religionen) im Dialog mit Magdalena Schindler (Kunstmuseum Bern).
Sunday 20 October 2024, 15.00-16.00, Zentrum Paul Klee
In the exhibition Brasil! Brasil! The Dawn of Modernity
Zainabu Jallo (Ethnological Seminar University of Basel) in dialogue with Fabienne Eggelhöfer (Zentrum Paul Klee) (in english)
Sonntag, 24. November 2024, 15.00-16.00, Kunstmuseum Bern
Thematischer Rundgang «Versuch über das Licht»
Beat Allemand (Reformierte Kirchgemeinde Münster) im Dialog mit Etienne Wismer (Kunstmuseum Bern).
Online-Tickets unter kunstmuseumbern.ch/kunstundreligion oder zpk.org/kunstundreligion.
Beschränkte Platzzahl. Restplätze sind am Tag der Veranstaltung vor Ort erhältlich.
Kosten: Ausstellungseintritt zzgl. Fr. 5.-
Programmänderungen vorbehalten.
«Der Löwe»
26. Mai, 18.00: Uraufführung von Marc Fitze
Ein besonderes musikalisches Highlight erwartet uns am
Sonntag, 26. Mai 2024, 18.00-18.45 in der Marienkirche:
Die Uraufführung «Löwe» aus dem «Bestiarium liturgicum»
von Marc Fitze an der Orgel
Immer schon wird der Löwe als Symbol von Königen, Macht und Sieg verehrt, auch in biblischen Texten. Wobei hier die herkömmliche Verehrung von Macht und Sieg manchmal infrage oder sogar auf den Kopf gesellt wird:
Beispielsweise wenn Daniel nicht durch Muskelkraft aus der Löwengrube errettet wird, sondern durch sein Vertrauen auf Gott. Oder wenn Jesus gerade aufgrund oder trotz seiner Gewaltlosigkeit als «Löwe aus dem Stamm Juda» bezeichnet wird (Apokalypse 5,5).
Nachklang zum Thema «Löwe» mit Marc Fitze (Orgel), André Flury (Wort)
Zauberhaftes Weihnachtsspiel
23. Dezember 2023, 17.00
Schtärne, säget, säget, gäbet guete Rat
tüet ir Nacht üs lüchte, häufet üs verschta
Schtärne, säget, säget, was bringt ds nöje Jahr
Es si dunkli Zyte, wie söus wyter ga
Häufet üs entscheide.
Erleben Sie traumhafte Weihnachten: Engel, Hirt:innen und Schafe, König:innen, Wirtsleute und Soldat:innen erzählen mit stimmungsvollen Liedern und eindrücklichen Szenen die berührende Weihnachtsgeschichte.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Nordquartier Bern laden ein zur zauberhaften Weihnachtsfeier für Familien, für Jung und Alt – ein eindrückliches Erlebnis für alle!
Musik und Schauspiel unter der Leitung von Mirjam Portmann, Anja Stauffer, Sonja Gerber, Herbert Knecht und Jean-Luc Gassmann.
23. Dezember 2023, 17.00
Marienkirche Bern
Kerzenziehen
Licht und Wärme in der dunklen Zeit
Wir freuen uns auf das ökumenische Kerzenziehen in
St. Marien vom 24. November bis 6. Dezember 2023:
Freitage, 14.00–20.00
Samstage, 14.00–21.00
Sonntage, 13.00–17.00
Montage, 14.00-17.00
Dienstage, 14.00-17.00
Mittwoch, 14.00-17.00
Donnerstage, 14.00-17.00
Wunderschöne Kerzen entstehen beim meditativen Kerzenziehen – für sich selbst und auch als Weihnachtsgeschenke.
Bitte begleiten Sie Kinder bis im Alter der 1. Klasse.
Kosten und Transport:
Die selber gezogenen und gestalteten Kerzen kosten Fr. 2.- pro 100g.
Der Reinerlös geht an den Verein Sommerferienwoche Nordquartier.
Bringen Sie für den Transport Ihrer Kerzen bitte eine Schachtel mit.
Ort und Kontakt:
Kirchgemeindehaus St. Marien, Wylerstrasse 24-26, 3014 Bern
Stéphanie Meier, stephanie.meier@kathbern.ch, 031 330 89 80
Anja Stauffer, anja.stauffer@kathbern.ch, 031 330 89 86
MarienFeuer
Das MarienFeuer findet bei jedem Wetter statt:
Ein ungezwungener, bunter, froher Abend für Kinder und Erwachsene, Jung und Alt
• Beginn mit einem kurzen spirituellen Impuls in der Kirche
• eine schöne, grosse Feuerschale zum Bräteln im Hof
• jede Person bringt und isst ihr eigenes Picknick
• Getränke und Geschirr sind vorhanden
• neue Menschen kennenlernen, Altbekannte treffen
Mittwoch, 10. Mai, 18.00–20.30 Uhr – mir Rückblick Pfarreiferien 2023
Mittwoch, 21. Juni, 18.00–20.30 Uhr – mit RU-Schulabschlussfest
Mittwoch, 30. August, 18.00–20.30 Uhr
Mittwoch, 20. September, 18.00–20.30 Uhr
Wir freuen uns, wenn auch ihr / Sie dabei sind. Alle sind herzlich willkommen!
Pfarreiteam St. Marien
Out Of The Box Sommerfest
1. und 2. Juli 2023 – Markuskirche Bern
An Wochenende vom 1. und 2. Juli findet auf dem Areal der Markuskirche ein buntes, vielfältiges Quartierfest statt. Out Of The Box ist der Titel und Leitsatz dieses Festes. Wir freuen uns auf ein buntes, abwechslungsreiches und ökumenisches Sommerfest und freuen uns auf euch. Herzliche Einladung!
Samstag, 1. Juli
grosse Momente
13.30 Uhr Oli Kehrli Berner Chansonnier Velostage
14.15 Uhr offene Chorprobe Johanneschor Kirche
15 Uhr SiKaPlaMa M. Massey / V. Friedli kleines Zelt auf der Wiese
15 Uhr Kirche entdecken Herbert Knecht Areal Markuskirche
15.45 Uhr DNachtaktion Junge Berner Mundart-Band Velostage 16 Uhr Erzählkaffee «Schuhe, die mich durchs Leben trugen» Kirchgemeindehaus
18 Uhr An Lár Celtic Folk Velostage
19 Uhr Kirche entdecken Herbert Knecht Areal Markuskirche
20 Uhr Turmfanfare Thomas Hammerschmidt Kirchturm
20.30 Uhr Hermanos Perdidos Cumbia-Gipsy-Worldmusic Velostage
22.30 Uhr Nachtklang Vera Friedli, Tobias Rentsch Kirche
ab 13.30 Uhr durchgehend
Grosser Kinderspielplatz, Wasserspiele, «Schleglibalken» Tischtennis, Wurfball Pfarreiteam St. Marien auf der Wiese
Siebdrucken Mitgebrachtes bedrucken Organisation Klimastreik unter den Arkaden
Marktstände Mission 21 Büchsenwerfen unter den Arkaden
Fotoshooting mit Kirchenbank «Bretzelt euch auf!» Andreas Abebe unter den Arkaden
essen und trinken
ab 13.30 Uhr durchgehend Getränkebar und Biervelo
13.30 bis 17 Uhr Aller-Weltsküche Quartierzentrum 5 Syrisch, usw.
ab 13.30 Uhr Glacestand Luna Llena mobil
17 bis 21 Uhr Moro’s Gastro Salento Süditalienische Küche
17 bis 21 Uhr Tängi-Curry Singhalesische Curry Spezialiäten
Sonntag, 2. Juli
10 Uhr Ökumenischer Gottesdienst «Out Of The Box» Kirche
ab 11 Uhr Brunch (Kollekte) Martin Schöni unter den Arkaden
ab 11 Uhr Bibelquiz Pfarreiteam St. Marien unter den Arkaden
12 Uhr Spoken Blues / Slam Poetry M. Kirchner / A. Kessler unter den Arkaden
13 Uhr Märchenerzählen für Kinder Martin Frey kleines Zelt auf der Wiese
13 Uhr Orgelführung Vera Friedli Kirche
«draussen vor der Kirchentür»
Feier für die Gleichberechtigung
Der 22. Juli ist der Gedenktag der Apostelin Maria von Magdala. Deswegen findet jeweils am 22. des Monats in verschiedenen Pfarreien der Schweiz eine besondere Feier statt. Nicht wie üblich in der Kirche, sondern vor der Kirchentüre wird Gottesdienst gefeiert. Dies symbolisiert die Rolle der Frauen in der katholischen Kirche. Noch immer wird keine Gleichberechtigung erlebt. Daher das Motto: Gleichberechtigung.Punkt.Amen.
Auch vor der Marienkirche findet wieder ein solcher Gottesdienst statt: Am 22. Juni 2023 um 18.00-18.30 Uhr, mit Worten von Karin Gündisch und Simone Di Gallo. An der Handorgel wird Judith von Ah musizieren.
Herzliche Einladung zu dieser Feier und zum anschliessenden Apéro auf dem Kirchenplatz.
Weil die Situation der katholischen Kirche unsere Geduld strapaziert, wird in der Feier einer hoffnungsvollen Botschaft nachgegangen. Maria und Elisabet durften erfahren, dass «für Gott nichts unmöglich ist.» (vgl. Lukasevangelium 1,37)
Eine grüne Oase
Wenn die Tage länger und die Abende lauer werden, sind die Sitzgelegenheiten im Pfarreihof wieder beliebt. Im Pfarreigarten wird wieder gepflanzt, Unkraut gejätet und geerntet. Die grüne Oase neben der Marienkirche ist beliebt und es sollen viele Menschen davon profitieren können.
So werden 22 Beete im Pfarreigarten an Menschen aus dem Quartier günstig verpachtet. Damit möglichst viele von einem Gartenbeet profitieren können, kann man ein Beet maximal 3 Jahre behalten.
Ruedi Radiesli
Ein Gartenbeet ist für die Kinder reserviert. Mit den Geschichten von Ruedi Radiesli und seinen Gemüsefreunden lernen die Kinder wie wichtig die Bodenlebewesen wie Regenwürmer oder Ameisen sind und wie wir sie fördern können. Während dem Gartenjahr erleben wir, wie aus Samen und Setzlingen stattliche Pflanzen werden und wie wir die Ernte untereinander aufteilen.
Klein und gross willkommen
Im Eltern-Kind-Treff am Freitagmorgen und an den Gartennachmittagen jeweils am Mittwoch werden wir regelmässig im Gärtli vorbeischauen, gärtnern und uns einen Gemüsesnack ernten. Während dem Gartenjahr erleben wir, wie aus Samen und Setzlingen stattliche Pflanzen werden und wie wir die Ernte untereinander aufteilen. Die Gartennachmittage sind am
Mittwoch, 3. Mai, 16.00
Mittwoch, 24. Mai, 16.00 mit Geschichtenerzählerin
Mittwoch, 31. Mai, ab 9.30: Da pflanzen wir das Kinder-Gartenbeet an und freuen uns über viele neugierige kleine und grosse Helfer:innen.
Mittwoch, 7. Juni, 16.00
Infos und Kontakt: Anja Stauffer, anja.stauffer@kathbern.ch
Bild: zVg, AckerRacker
Der Glaube an Gottes Geist ist universal: Es ist nicht selbstverständlich, dass überhaupt etwas existiert und nicht vielmehr nichts existiert. Daher glaubten die Menschen zur Zeit der Bibel daran, dass die Erde und alles, was ist, von Gott erschaffen wurde und von Gottes Geist immer wieder neu ins Leben gerufen wird: «Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen und du erneuerst das Antlitz der Erde» (Psalm 104,30).
Der Glaube an Gottes Geist ist konkret: Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen sich für Werte wie Gerechtigkeit und Frieden engagieren. Daher beschreiben biblische Texte, dass Gottes Geist in der Geschichte Israels wirkte, indem Prophet:innen Unrecht in Politik und Religion beim Namen nannten und eine gerechte Gesellschaft forderten. In dieser Tradition stand auch Jesus von Nazaret, der nach den Evangelien von Gottes Geist empfangen und in der Taufe von Gottes Geist erfüllt wurde sowie in Gottes Geist wirkte.
Können wir auch heute noch an Gottes Geist glauben? Wo erfahren wir die Geistkraft Gottes? Zur Spurensuche laden wir Sie in Gottesdiensten, Musik, Religionsunterricht, Lesung und im Engagement für die Bewahrung der Schöpfung herzlich ein.
Am Pfingstsonntag erleben wir geistgewirkte Inspiration auch durch durch die beeindruckende Musik von Javier Lopez Sanz (Violine) und Hyunjoo Kim (Orgel):
Pfinstsonntag, 9.30 Uhr, Marienkirche Bern
mit André Flury, Javier Lopez Sanz (Violine), Hyunjoo Kim (Orgel)
mehr zum Thema Geist Gottes:
Gottes Geist: Lebensatem – Widerstandskraft – lebendigmachend
Gottes Geist: Gleiche Würde aller
glaubenssache-online.ch – André Flury
Freudige Erstkommunion
Wir sind dankbar für die wunderbare Erstkommunion-Feier von Alexis von Däniken, Charlotte Groove, Chiara Gilgen, Guiseppe Saullo, Kilian Stebler, Lucia Müller, Morena Gashi, Rafael Höhn, Sarah Berndt, Sophia Kiermeir und Yuri Furrer.
Ihnen allen und Ihren Angehörigen wünschen wir viel Freude – Gottes Segen!
André Flury und Mirjam Portmann
Sonntag, 30.4.2023, 9.30 Uhr, Marienkirche Bern
Eucharistiefeier mit Padre Oscar Gil, André Flury und Mirjam Portmann
Orgel: Hyunjoo Kim, Liedbegleitung: Jean-Luc Gassmann (Piano), Lea Leonardo (Violine), Jonathan Groove (Viola)
Anschliessend Apéro.
die Liebe feiern
Die Segensfeier zum Valentinstag am 14. Februar lädt alle Liebenden, unabhängig von Alter, Konfession oder geschlechtlicher Ausrichtung, ein, die Liebe zu feiern. Denn: «Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm/ihr» (1. Johannesbrief 4,16).
Inspirierend
In der Segensfeier hören Sie inspirierende Texte, die zum Nachdenken über die eigene Beziehung anregen und die Dankbarkeit für die erfahrene Liebe zum Ausdruck bringen. Ein Segenswunsch wird den Liebenden zugesprochen, damit ihre Liebe auch im Alltag stark und lebendig bleibt.
«Aber am grössten ist …»
Die Katholische Kirche Bern lädt seit vielen Jahren zu dieser Segensfeier am Valentinstag ein – denn die Liebe ist schlicht das Grösste im Leben, wie es auch Paulus im biblischen Hohelied der Liebe schreibt: «Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber am grössten unter ihnen ist die Liebe» (1. Korintherbrief 13,13).
Für alle Liebenden
Die für alle Paare, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Orientierung offene Segensfeier wird von Angela Büchel Sladkovic (Kirche im Dialog) und Peter Sladkovic-Büchel (Gemeindeleiter Worb) mit sinnreichen Worten sowie von Peter Anderhalden (Piano) und Simon Vögeli (Saxofon) musikalisch gestaltet.
Im Anschluss sind alle zu einem Apéro eingeladen, um gemeinsam auf die Liebe anzustossen.
«herzwärts – Segensfeier für mancherlei Liebende»
Alle Paare, unabhängig von Alter, Konfession und Geschlecht, sind eingeladen, ihre Liebe zu feiern.
Dienstag, 14. Februar, 18.30–19.00, anschliessend Apéro
Marienkirche Bern, Wylerstrasse 24–26 (Bus 20 bis Wyleregg oder Tram 9 bis Spitalacker)
Gebetswoche für die Einheit der Christ:innen
Einheit beginnt hier
Streit und Zwietracht bekommen keinem Menschen gut. Und doch lesen wir in den biblischen Texten immer wieder genau über diese Erfahrung. Auch Jesus und seine Jünger:innen erlebten Trennung, Spaltung, Streit. Und die Apostelgeschichte sowie die Paulusbriefe zeigen, dass es auch in der frühen Christenheit Konflikte gab. Konflikte gehören wohl zu unserem Menschsein.
Im Johannesevangelium ist jedoch ein grosser Wunsch nach Einheit in einem Gebet Jesu formuliert: «Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast» (Johannesevangelium 17,21).
Ökumene
In der Ökumene Bern Nord gehen wir als Pfarrei St. Marien zusammen mit den reformierten Kirchgemeinden Johannes und Markus auf allen Ebenen mutig voran: Vom «Fiire mit de Chline» über die «Chinderchile», den Religionsunterricht, die zahlreichen ökumenischen Gottesdienste, die Sozialarbeit bis zu den Angeboten für Senior:innen arbeiten wir engstens zusammen.
Erweiterung
Was können wir heute zusätzlich tun, um diesen Wunsch Jesu zu erfüllen? Mir scheint, dass wir den Wunsch erweitern können auf das «Eins-Sein» mit allen Menschen: Jeder Tag lädt dazu ein, uns «eins» zu machen. Mit unseren Mitmenschen, mit verschiedenen Meinungen, Religionen, Konfessionen. Wir können immer wieder neu lernen, Gutes zu tun. Die Grundlage dafür ist, dass wir in uns selber «eins» – authentisch, mit uns im Reinen – sind.
Einheit beginnt bei mir
Einheit beginnt immer zwischen Menschen. Wir alle können uns für die Einheit entscheiden. Das bedeutet für mich, dass ich mich in mein Gegenüber hineinversetze und versuche, «eins» mit den Sorgen und Gedanken meines Mitmenschen zu werden. Einheit beginnt hier, in meiner Stadt, in meinem Quartier.
Gebetswoche
Jeden Januar werden wir daran erinnert, für die Einheit der Christ:innen zu beten. Die Woche vom 18.–25. Januar lädt dazu ein. Sie trägt den Namen: Gebetswoche für die Einheit der Christ:innen.
Ich lade Sie dazu ein, in dieser Woche jeden Tag ein kurzes Gebet zu sprechen: «Guter Gott, schenke mir den Mut, über Grenzen hinweg zu gehen. Gib mir die göttliche Liebe, um mit meinen Mitmenschen eins zu werden. Denn die Einheit beginnt in meinem eigenen Herzen, in meiner Stadt. Amen.»
Simone Di Gallo
Adventszeit –
Licht in der Finsternis
Die Adventszeit ist geprägt von der Sehnsucht nach Licht, nach Wärme und Menschlichkeit, nach Hoffnung und Frieden und von der Erwartung der Menschwerdung Gottes.
Wir freuen uns auf alle Begegnungen mit Ihnen und euch. Zum Beispiel am
Wiehnachtsmärit der Handarbeitsgruppe:
Samstag, 26.11.2022, 14-18 Uhr, Kirchgemeindehaus St. Marien
Sonntag, 27.11.2022, 10.00-11.30 Uhr, Kirchgemeindehaus St. Marien
1. Adventsonntag
Samstag, 26. November 2022, 18 Uhr, Gottesdienst, Marienkirche
Sonntag, 27. November 2022, 9.30 Uhr, Gottesdienst, Marienkirche
mit der Aufnahme von vier neuen Ministrant:innen
Samichlous
Dienstag, 6. Dezember, 18.00 Samichlous im Fiire mit de Chline, Johanneskirche.
Zudem individuelle Samichlous-Besuche gemäss Anmeldung.
Roratefeier & Nordstern
Mittwoch, 7. Dezember 2022, 17.30 Uhr, Marienkirche
Eine wunderschöne Kirche voller Lichter. Hoffnungsvolle Lieder. Schüler:innen unseres Religionsunterrichts, welche die Feier mitgestalten. Und anschliessend ein wärmender Punsch am flackernden Feuer im Pfarreihof.
Alle Generationen sind herzlich willkommen, diese unvergessliche Feier mitzuerleben – und damit adventliches Licht in mancher Finsternis unserer Zeit zu erfahren.
Regenbogen – Farben des Lebens
Erstkommunionfeier 2022
Die Erstkommunion am 8. Mai 2022 gestalteten wir zum Thema «Regenbogen – Farben des Lebens». So unterschiedlich wie die Farben des Regenbogens waren auch die 21 Kinder, die Erst- kommunion feierten: «Mutig oder ruhig, klein oder gross, leise oder laut, lahm oder flink», wie die Kinder sangen – all das und noch viel mehr hat bei Gott Platz.
In Gemeinschaft feiert es sich immer am schönsten und so waren wir alle froh, dass neben den Familien und Angehörigen auch viele Pfarreimitglieder da waren und den unvergesslichen Tag mitgestalteten – sei es durch den Gesang und der musikalischen Begleitung der tollen Lieder, sei es durch das Organisieren und Vorbereiten des grossen Apéros oder einfach durch ihr Dasein und Teilen der Freude.
Wir freuen uns, dass Roberto und Giuliana Amaral Lopes, Anna Bickel, Benjamin und Jonathan Breitenmoser, Fabian Feuz, Lorena Fiorante, Jill Helbling, Louis Jakob, Sofia Jans, Julia Kaufmann, Ben Kohler, Lya Leonardo, Mirjam Milton, Charléne und William Monaco, Julie und Miro Musy, Laryana Pantaelo, Marie Reber, Emiliano Wegmüller von nun an Jesus auch in der heiligen Kommunion immer wieder begegnen dürfen.
Mirjam Portmann und Felicitas Ameling
Das ganze Leben
Palmsonntag, Karwoche und Ostern
Die Feiertage mit Palmsonntag, Hoher Donnerstag, Karfreitag und Ostern umfasse in verdichteter Weise das ganze Leben: Von Freude, über Trauer und Tod bis hin zur grossen Hoffnung auf Neues Leben.
In vielfältiger Weise feiern wir diese Lebensstationen Jesu. Alle sind herzlich willkommen.
Palmsonntag, 10. April, 9.30 Uhr, St. Marien:
Wir feiern mit Schüler:innen der ersten und zweiten Klasse den Einzug Jesu nach Jerusalem. Begleitet werden wir von einem (Papp-)Esel, Palmzweigen und spielen den Einzug nach Jerusalem nach. Wir freuen uns über alle Kinder, Familien und Einzelpersonen, die gemeinsam mit uns den Palmsonntag feiern.
Mittwoch, 13. April, 14.00-16.00 Uhr, Eierfärben im grossen Saal, Kirchgemeindehaus, St. Marien:
Alle sind herzlich zum Eierfärben eingeladen. Die Eier, der Sud und Strümpfe werden bereitgestellt. Ihr könnt gerne frische Kräuter, spezielle Strümpfe oder Bänder mitzubringen. Für jüngere Kinder hat es Farben und andere Tricks zum Färben.
Hoher, grüner Donnerstag, 14. April,
17.30 - ca. 19 Uhr, 1001 Z’nacht in der Johanneskirche:
Die Gründonnerstags-Geschichte wird erzählt, den Kindern werden die Füsse gewaschen und wir geniessen, am Boden sitzend auf Kissen, ein orientalisches Znacht.
18.00 Ökumenischer Gottesdienst mit Eucharistiefeier, mit Padre Oscar Gil, Jürg Liechti und André Flury
Karfreitag, 15. April, 15:00 Uhr, Marienkirche:
Am Karfreitag findet um 15.00 Uhr die Karfreitagsliturgie mit Chinderchile statt.
Osternacht, 17. April, 05.45 Uhr, Marienkirche:
Wir feiern ökumenisch am Ostermorgen den Auferstehungsgottesdienst; mit Osterfeuer, Taufe und einem Osterfrühstück nach dem Gottesdienst.
Ostersonntag, 17. April, 9.30 Uhr, Marienkirche:
Wir feiern den Ostersonntag und freuen wir uns über die Taufe von drei Kindern. Danach sind alle herzlich zum Eiertütschen eingeladen.
Samichlous
Der Samichlous / Nikolaus kommt mit seinem Schmutzli am 6. Dezember ins fiire mit de chliine, 18.00 Uhr bei der Marienkirche.
Beide kommen auch gerne zu den Familien nach Hause – am liebsten an Orte, wo mehrere Familien zusammen sind – vielleicht sogar draussen.
Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf unserer Familienseite
Herzlich willkommen, Simone Di Gallo
Mit grosser Freude heissen wir Simone Di Gallo in unserer Pfarrei, im Pfarreiteam und in der Ökumene Bern Nord als Pfarreiseelsorgerin willkommen! Wir wünschen Simone Di Gallo von Herzen viel Freude, offene, schöne Begegnungen, ganz viele positive Erfahrungen - Glück und Segen!
Pfarreiteam St. Marien
Liebe Gemeinde
Ab dem 1. Oktober werde ich in der Pfarrei St. Marien als Pfarreiseelsorgerin arbeiten. Auf die Begegnungen mit Ihnen freue ich mich sehr. Mein Name ist Simone Di Gallo, ich bin 27 Jahre jung. Aufgewachsen in Bättwil, einem kleinen Dorf im Kanton Solothurn, verbrachte ich viel Zeit draussen. Diese Liebe zur Natur ist mir bis heute geblieben. Nach der Schulzeit habe ich die Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit EFZ (mit Berufsmatura) gemacht. Anschliessend ging ich ans Gymnasium in Basel, um die Passerelle zu machen. Diese eröffnete mir den Zugang zur Universität. Denn in mir erwuchs der Wunsch, Theologie zu studieren. Zurzeit beende ich gerade meinen Master der Theologie und arbeite parallel dazu 20 Prozent als Heimseelsorgerin in Langnau i.E. Zusammen mit meinem Mann wohne ich nun seit dreieinhalb Jahren in Bern. In meiner Freizeit bin ich gern in der Natur, mache Sport und koche gern. Durch das häufige zu Hause sein während der Coronapandemie habe ich zudem die Handarbeit neu entdeckt. Ich nähe, häkle und bastle sehr gern. Auf den abwechslungsreichen Pfarreialltag freue ich mich sehr und grüsse Sie/dich bis dahin herzlich. Simone Di Gallo
Rorate im Advent 2021
Herzliche Einladung zu den Lichtfeiern im Advent
Gemeinsam mit den Schüler:innen der 1.-4. Klasse haben wir zwei Gottesdienste zu den Themen "Engel" und "Licht sein - Licht werden" vorbereitet.
Wir freuen uns auf Ihr und euer Kommen, Mitfeiern, Mitsingen und Eintauchen in die Adventszeit.
Im Anschluss laden wir alle herzlich zu einem gemütlichen Beisammensein ein.
Freitag, 3.12., um 17 Uhr, Marienkirche
Mittwoch, 15.12., um 17 Uhr, Marienkirche
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Fabienne Bachofer: 031 330 89 84 oder Brigitte Stöckli: 079 790 52 90
Lesung mit Wilhelm Bruners
«Am Rand des Tages», Dienstag 1. Juni 2021, 19.30 Uhr, St. Marienkirche
Lyrische Texte in einer treffenden spirituellen Sprache – seit über 50 Jahren fügen sich diese Elemente bei Wilhelm Bruners wunderbar zusammen.
In poetischen Texten kann er seine Gottsuche am besten ausdrücken – als aufmerksamer Beobachter des Alltags, als Menschenkenner liebevoller Details, mit Blick für die Besonderheiten der Natur und für gesellschaftliche und kirchliche Probleme am Rande.
Der Dichter, Priester und Bibeltheologe stellt neue Texte vor und zeichnet seine Vision für eine menschennahe Kirche.
Wilhelm Bruners: Am Rand des Tages. Gedichte, Tyrolia, Innsbruck 2020, Paperback, 96 Seiten. ISBN 978-3-7022-3836-0.
Herzlichen Glückwunsch
zur Erstkommunion
Wir gratulieren Carl Calle, Patris Dedaj, Dalia Fiorante, Amelia Gashi, Leano Hiller, Milan Kaufmann, Linda Mäder, Christopher Monaco, Paul Niessen, Nolan Stutz, Ledion Toplanaj und Lea Troxler ganz herzlich zu ihrer Erstkommunion am 26. April 2026 und wünschen ihnen Glück und Segen auf all' ihren Wegen.
Mihaela Apothéloz, André Flury, P. Oscar Gil
Hoffnung
trotz allem
Der Glaube an die Auferstehung der Toten ist im jüdisch-christlichen Glauben in tiefen Krisenzeiten entstanden: in Glaubensverfolgung, angesichts der Tempelzerstörung, angesichts des Kreuzes. Die Auferstehungshoffnung ist daher lebenserpobt, leiderprobt.
Einwände
Gewiss kann man gegen den Auferstehungsglauben einwenden: «Des Hungernden Traum ist Brot.» Doch warum sollte die Skepsis der Satten tragfähiger sein als die Hoffnung der Hungernden? Warum sollte die Hoffnung einer Mutter, deren Kind verhungerte oder auf der Flucht starb und die dieses Kind der Ewigkeit Gottes anvertraut, weniger überzeugend sein als die Skepsis, ob es überhaupt einen Gott gebe? Weil das Erste verständlich ist? Das Zweite ist es auch: Es gibt viele Gründe, an Gott zu zweifeln. Und es gibt ebenso viele Gründe, an Gott zu glauben. Letztlich ist es eine freie Entscheidung, ob wir unsere Hoffnung auf Gott setzen wollen oder nicht.
Ostererfahrung
Ganz ähnlich ist es mit der Erfahrung von Ostern: Die Jünger:innen erfuhren in Jesus eine so tiefe Gegenwart Gottes wie noch nie. Als sie jedoch erleben mussten, dass Jesus wie ein Verbrecher gekreuzigt wurde, hätten sie allen Grund gehabt, den Glauben an Gott zu verlieren. Doch dann geschah das Wunder von Ostern: Die Jünger:innen kamen zum Glauben, dass Gott Jesus treu war und ihn am dritten Tage auferweckte zum ewigen Leben in Fülle.
Diese christliche Osterbotschaft ist eine Hoffnung wider alle Hoffnungslosigkeit, ein Aufstand gegen Unrecht und Tod. Ein Vertrauen, dass Gott solidarisch ist, gerade im Schrei der Verzweifelten gegenwärtig ist und ihnen allem Augenschein zum Trotz neues Leben schafft.
Gottes Kraft
So verstandene Osterhoffnung ist keine Jenseitsvertröstung. Sie ist vielmehr die Kraft, in und trotz allem Leidvollen immer wieder aufzustehen, weiterzugehen, sich für das Leben aller hier und jetzt zu engagieren. Mit dieser Hoffnung können wir auch heute leben, können dank dieser Hoffnung leben und können um diese Hoffnung bitten:
bitte
neue hoffnung
trotz krieg
trotz gewalt und gegengewalt
trotz kreuzigungen
noch und noch
neue hoffnung
im elend
in der not
am grab
im tod
neue hoffnung
auf umdenken und umkehr
auf solidarität und rettung
auf neues, befreites leben
hier und dort
Wir wünschen Ihnen allen die kräftigende Hoffnung von Ostern!
André Flury
Bild: Henri Fantin-Latour (1836–1904), Golgatha (Ausschnitt), wikiart.org
Pfarreiferien 2026
in Italien am Meer
Pfarreiferien vom 12. bis 17. April 2026
Dolce far niente, il Mare, Olio di oliva, Vino, Pesto alla Genovese, Gelato – all das und noch viel mehr erwartet uns in den Pfarreiferien von 2026 in Varigotti an der ligurischen Küste. Wir freuen uns sehr auf ein gemeinsames Dolce vità und Italianità am Meer. Wir reisen in der zweiten Frühlingsferienwoche gen Süden und geniessen Meeresluft, gutes Essen, vielfältige Begegnungen, gemeinsames Singen, Ateliers und Ausflüge. Ab in den Süden!
Wer ist angesprochen?
Alle! Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters, Einzelpersonen und Familien – alle sind willkommen! Für die Kinder der 3. Klasse im Religionsunterricht gehört die Woche zur Vorbereitung auf die Erstkommunion am 26. April 2026 ebenso wie für die angehenden Firmlinge zur Vorbereitung auf die Firmung am 24. Mai 2026.
Zeit, Ort und Reise
Vom Sonntag, 12. April, bis Freitag, 17. April 2026 (zweite Woche der Frühlingsferien). Wir wohnen in der Unterkunft «San Francesco» in Varigotti. Es gibt einige Einzelzimmer, einige Doppelzimmer und Mehrbettzimmer. Die Unterkunft liegt etwas oberhalb des Meeres, zwischen den beiden Ortschaften Varigotti und Finale Ligure. Die Hin- und Rückfahrt mit dem Car wird organisiert und ist in den Preisen inbegriffen.
Programm
Varigotti ist ein wunderschöner kleiner Rückzugsort abseits des touristischen Rummels. Ideal, um sich zu erholen und zu geniessen! In den Pfarreiferien wollen wir den Ort und die Umgebung erkunden – alte Kirchen, Natur, Städte. Es gibt viel zu entdecken! Gemeinsam sind die Essenszeiten und das Singen am Morgen. Zudem gibt es vielfältige Aktivitäten zur freien Wahl.
Kosten pro Person
Inbegriffen sind Reise und Unterkunft mit Vollpension:
Erwachsene (ab 18)
Mehrbettzimmer: 680.– (3er-, 4er- oder 5er-Zimmer)
Doppelzimmer: Fr. 780.–
Einzelzimmer: Fr. 880.–
Kinder
1–2-jährig: kostenlos
3–6-jährig: Fr. 150.–
ab 7-jährig: Fr. 250.–
ab 16-jährig: Fr. 300.–
Bei individueller Anfahrt: Minus Fr. 30.- pro Person.
Anmeldung bis zum 30. November 2025 über die Website hier oder mit Anmeldetalon in den aufliegenden Flyern ans Sekretariat.
Die Platzzahl ist beschränkt. Die Plätze werden nach Eingangsdatum der Anmeldung verteilt. Hinweis: Die Unterkunft liegt etwas erhöht und verlangt sicheres Treppensteigen – das Meer ist zu Fuss erreichbar.
Wir freuen uns auf Sie und euch – herzlich willkommen!
Pfarreiteam St. Marien
Frühlingsputz
Die Fastenzeit hat begonnen. Haben Sie sich etwas vorgenommen für diese Zeit? Weniger konsumieren? Mehr Zeit haben für Familie, Freunde …?
Die Fastenzeit ist eine Art «Frühlingsputz» für die Seele. Sie bietet die Gelegenheit, Tag für Tag bewusst etwas Bestimmtes zu tun oder zu lassen, auf etwas zu verzichten oder etwas Neues anzupacken. Was wir in dieser Zeit einüben, soll zu einer guten Gewohnheit werden, so dass wir an Ostern zu einer Lebensweise finden, die dem noch mehr entspricht, was wir seit der Taufe schon sind: geliebte Kinder Gottes, erlöste Menschen.
Eine symbolische Zahl
Die Fastenzeit heisst auch «Österliche Busszeit» oder schlicht «Vierzig-Tage-Zeit» (lateinisch: Quadragesima). Vierzig Tage lang sollen wir durchhalten in dem, was wir uns vorgenommen haben. Aber es gibt auch Verschnaufpausen: Wussten Sie, dass die Fastensonntage, obschon sie so heissen, keine Fastentage sind?
Die Zahl 40 hat vor allem symbolische Bedeutung. Sie kommt in der Bibel häufig vor: Vierzig Tage und Nächte dauerte die Sintflut (Genesis 7,4). Vierzig Jahre lang wanderte das Volk Israel durch die Wüste (Exodus 16,35). Vierzig Tage und Nächte verbrachte Mose auf dem Berg Sinai in der Gegenwart Gottes (Exodus 24,18; 34,28). Der Weg des Propheten Elija zum Berg Horeb dauerte vierzig Tage und Nächte (1 Könige 19,8). Die Bewohner von Ninive hatten vierzig Tage Zeit umzukehren und Busse zu tun, um die Zerstörung ihrer Stadt abzuwenden (Jona 3,4). Jesus verbrachte vierzig Tage und Nächte in der Wüste, um sich auf seine Aufgabe vorzubereiten (z.B. Matthäus 4,2). Vierzig Tage lang erschien der auferstandene Jesus seinen Jünger:innen, bevor er in den Himmel aufgenommen wurde (Apostelgeschichte 1,3).
40er-Geschichten nachlesen
Die Zahl 40 markiert in der Bibel einen längeren Zeitraum, der einzelnen Personen oder ganzen Völkern die Gelegenheit gibt, eine Gotteserfahrung zu machen, ihre Lebensweise zu überdenken und grundlegend zu ändern. Die Zahl 40 steht für Wandel und Erneuerung.
Schlagen Sie eine dieser 40er-Geschichten in der Bibel auf und kommen Sie mit ihr ins Gespräch. Vielleicht werden Sie davon inspiriert für Ihre persönliche Gestaltung der Vierzig-Tage-Zeit.
Josef Willa
Benefiz-Konzert
für Kinder und Notleidende im Gazastreifen
Das Leid der Menschen im Gazastreifen ist unermesslich. Sie brauchen dringendst humanitäre Hilfe.
Mit einem Benefiz-Konzert leisten wir einen Beitrag dazu.
Geniessen Sie wunderbare Musik und unterstützen Sie die Notleidenden im Gazastreifen.
Programm
Thomas Demenga · Cello
Franz Schubert
Sonate a-Moll «Arpeggione-Sonate» D82
1. Allegro moderato; 2. Adagio; 3. Allegretto
Simon Bucher · Klavier
Robert Schumann, Auszüge aus den Kinderszenen Op. 15
Chick Corea, Children Songs für Klavier solo
Valentina Stadler · Mezzo
Ausgewählte Lieder
Franz Schubert
Manuel de Falla
Benjamin Britten
John Williams
Kollekte für «Ärzte ohne Grenzen» und «Medico international»
Barbetrieb nach dem Konzert
Weihnachtsspiel 2025
"Chömet, merket, Gott wird hütt Nacht zum Mönsch für Di!
Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Nordquartier laden ein zur zauberhaften Weihnachtsfeier für Familien, Paare und Alleinstehende, für Jung und Alt.
Ein unvergessliches Erlebnis mit stimmungsvollen Liedern und eindrücklichen Szenen!
Musik und Schauspiel unter der Leitung von Anja Stauffer, Sonja Gerber, Jean-Luc Gassmann und Herbert Knecht.
Sonntag, 21. Dezember 2025, 17.00 Uhr, Marienkirche Bern
Weihnachten ist,
wenn ...
Die kirchen bern nord laden diesen Advent
zu einer besonderen ökumenischen Aktion ein!
Ein grosser Weihnachtsbaum schmückt nämlich den Breitenrainplatz, wo das Quartierleben pulsiert und Menschen aus verschiedensten Gründen zusammenkommen, einander begegnen, aber auch nicht selten durch den Alltag eilen.
Mit dieser Aktion möchten wir die Symbolik und die Bedeutung von Weihnachten wieder ins öffentliche Bewusstsein stellen. Dabei ist das Mitdenken und das Mitgestalten aller, die sich angesprochen fühlen, gefragt. Vielleicht auch Sie?
Flyer mit den Infos zum Mitmachen
Die Aktion dauert vom 30. November 2025 bis und mit 4. Januar 2026.
Advent, Advent...
...ein Lichtlein brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht Weihnachten vor der Tür!
Noch sind wir nicht ganz in der Weihnachtszeit angekommen. Mit dem Auftakt zum Weihnachtsspiel, dem ökumenischen Kerzenzien und dem Adventmärit nähern wir uns aber dem Advent mit grossen Schritten.
Mitmachen beim Weihnachtspiel
Bist du 5 Jahre jung und älter und hast du Lust beim Weihnachtsspiel noch einzusteigen? Dann melde dich rasch bei Anja Stauffer, anja.stauffer@kathbern.ch.
Wir freuen uns auf dich!
Das Weihnachtsspiel wird am Sonntag, 21. Dezember, um 17.00 Uhr in der Marienkirche aufgeführt. Schon jetzt eine herzliche Einladung dazu!
Ökumenisches Kerzenziehen
Wer gerne Kerzen hat und verschenkt, kann sich zwischen dem 21. November und dem 3. Dezember beim Kerzenziehen kreativ austoben.
Jeweils am Nachmittag von 14.00 bis 17.00 Uhr unter der Woche und am Sonntag sowie am Freitag und Samstag bis 20.00 Uhr können Interessierte ohne Anmeldung zum Kerzenziehen im Kirchgemeindehaus St. Marien kommen.
Adventsmärit
Und möchtest du dir selbst ein Paar warme, selbstgestrickte Socken schenken? Oder benötigst du noch Weihnachtsgeschenke für deine Liebsten? Dann lohnt sich ein Besuch am Adventsmärit, den unsere Handarbeitsgruppe nun seit einem Vierteljahrhundert auf die Beine stellt!
Samstag, 29. November, 14.00-18.00 Uhr, Kirchgemeindehaus St. Marien
Sonntag, 30. November, 10.00-11.30 Uhr, Kirchgemeindehaus St. Marien
Frieden für Palästina
Sumaya Farhat-Naser
Sonntag, 2. November 2025, 17.00 Uhr
Pfarrei St. Marien Bern, Wylerstrasse 24, 3013 Bern
Vortrag und Gespräch mit der palästinensischen Friedensvermittlerin
Sumaya Farhat-Naser
Das Leid, das die Menschen im Gaza-Streifen erfahren, ist unermesslich. Seit dem Terroranschlag der Hamas vom 7. Oktober 2023 gegen die Zivilbevölkerung in Israel mit Geiselnahmen herrscht ein grauenhafter Krieg Israels im Gazastreifen: Über 50'000 Palästinenser:innen sind getötet worden, Millionen wurden vertrieben. Eine akute Hungersnot gefährdet unzählige weitere Menschenleben. Die Vorwürfe gegen Israel, das humanitäre Völkerrecht nicht einzuhalten und Kriegsverbrechen zu begehen, wiegen schwer.
Aktuell: Grosses Interview mit Sumaya Farhat-Naser im Berner Pfarrblatt: «Der Nahostkonflikt ist nicht religiös»
Sumaya Farhat-Naser ist schon viele Jahrzehnt für den Dialog und den Frieden zwischen Israelis und Palästinenser:innen engagiert. Sie wurde 1948 in Birseit bei Ramallah geboren. Von 1982-1997 war sie Dozentin für Botanik und Ökologie an der Universität Birseit in Palästina. Sie ist Mitbegründerin und Mitglied u.a. von Women Waging Peace an der Harvard-Universität und von Global Fund for Women in San Francisco. Von 1997 bis 2001 war sie Leiterin des palästinensischen Jerusalem Center for Women, das sich gemeinsam mit dem israelischen Bat Shalom für den Frieden engagiert. 1989 erhielt Sumaya Farhat-Naser die Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät der Universität Münster. 1995 wurde sie mit dem Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte und 1997 mit dem Versöhnungspreis Mount Zion Award in Jerusalem ausgezeichnet.
Sumaya Farhat-Naser berichtet in deutscher Sprache und aus eigener Erfahrung über die Situation der Palästinenser:innen in Gaza sowie der Westbank und stellt ihre Friedensarbeit vor.
Eintritt frei, Kollekte für das Friedensprojekt «Feigenbaum» von Sumaya Farhat-Naser.
Info und Kontakt: André Flury, andre.flury@kathbern.ch
Lesekreis «Glauben heute»
Religion und Künstliche Intelligenz
Die sogenannte Künstliche Intelligenz (KI) stellt uns in neuer Dringlichkeit vor die Frage nach dem Verhältnis von Mensch und Maschine.
Was macht den Menschen eigentlich aus? Welches Welt- und Menschenbild steckt hinter der Entwicklung der KI? Und was sagt die Theologie dazu?
Lektüre
Ahmad Milad Karimi, Gott 2.0 Grundfragen einer KI der Religion, Reclam Verlag 2024, 112 Seite, Reihe: Was bedeutet das alles?
Organisation
Wir treffen uns an mehreren Abenden zum Gespräch über das Buch von Ahmad Milad Karimi, welches sich mit diesem Thema und diesen Fragen auseinandersetzt.
Am Auftakt-Abend kann man das Buch kaufen und werden die weiteren Termine vereinbart.
Leitung und Information
Josef Willa: josef.willa@kathbern.ch, 031 330 89 88
Beginn: Mittwoch, 20. August, 19.30, Pfarrhaus St. Marien
Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Segensfeier für Tiere
Samstag, 13. September 2025, 16.00 Uhr, Markuskirche
In diesem besonderen Gottesdienst danken wir für all die kleinen und grossen Gefährten an unserer Seite. Alle Tiere sind herzlich willkommen! Wir feiern das Leben mit ihnen – und bitten um Segen für sie.
Je nach Witterung findet die Feier draussen auf dem Vorplatz der Markuskirche (Tellstrasse 33, 3014 Bern) oder drinnen in der Kirche statt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss sind Mensch und Tier zum Apéro eingeladen.
André Flury und Tobias Rentsch
Herzlich willkommen, Mihaela Apothéloz
Mit grosser Freude
und besten Wünschen
heissen wir herzlich willkommen
in St. Marien und
in der Ökumene Bern Nord
unsere neue Katechetin,
Mihaela Apothéloz,
– hier und im Patroziniums-
gottesdienst am 17. August 2025 um 10.30 Uhr!
Mein Name ist Mihaela Apothéloz. Ab August darf ich für die Pfarrei St. Marien als Katechetin tätig sein.
Kinder und Jugendliche aller Altersstufen auf ihrem Glaubensweg zu begleiten, sie zum Staunen, Fragen und Vertrauen zu ermutigen, erfüllt mich mit Freude und Sinn. Ich schätze die Vielfalt in der Katechese sehr – von den ersten religiösen Entdeckungen bis zur Firmung im Jugendalter. Im Team der Pfarrei und in ökumenischer Zusammenarbeit möchte ich Glauben lebendig erfahrbar machen. Mein Theologiestudium in Fribourg hat mich dafür gestärkt.
Ich bin verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen und einem 8-jährigen Schulkind. In meiner Freizeit bin ich gerne im Garten, mit unserer Samojede-Hündin unterwegs und bilde mich stets weiter fort.
«Glaube wächst im Herzen und im Miteinander.»
Mihaela Apothéloz
Ökumenischer Segensgottesdienst zum neuen Schuljahr
Die langen Sommerferien sind vorbei, der Unterricht beginnt. Wie bereiten wir uns auf diesen Übergang vor?
Neben praktischen Vorbereitungen können wir uns auch innerlich bereit machen. Denn wenn ein neues Schuljahr beginnt, kommt viel Neues auf uns Kinder und Erwachsene zu.
Vorfreude, Aufregung und manchmal auch Unsicherheit begleiten uns.
Segen für den Neubeginn
In unserem Segensgottesdienst spielt und erzählt Margrit eine Geschichte und wir empfangen einen Segen für den Neubeginn.
Die kleine Marlène wird getauft und willkommen geheissen.
Für Klein und Gross
Kinder im Vorschul-, Kindergarten- und Schulalter sowie ihre Geschwister, Eltern, Gotten, Göttis und Grosseltern sind herzlich willkommen.
Besonders auch alle Kinder, die im neuen Schuljahr in den ökumenischen Religionsunterricht starten, sind zu dieser Feier eingeladen.
Sonntag, 10. August 2025, 9.30 Uhr, Johanneskirche
anschliessend Spiel und Apéro
Mitwirkende: Debo Wyss, Vera Friedli, Mihaela Apothéloz, Anja Stauffer und Sonja Gerber
Sonja Gerber und Anja Stauffer
Zu Ehren Mariens
Grimoaldo Macchia, ein befreundeter Organist aus Thun, hat im Rahmen eines privaten Projektes eine Marienprelude für unsere Orgel und unsere Kirche St. Marien komponiert.
Ein wunderschönes Musikstück - danke, lieber Aldo.
Der Dank gilt auch Marc Fitze, dem leitenden Kirchenmusiker unserer Pfarrei, und André Flury, unserem Gemeindeleiter, für diese Möglichkeit.
Hören Sie nun gerne rein!
Michal Kromer
Sommer im Quartier
Ein farbenfrohes Fest mit euch!
Am 28. Juni 2025 feiern die kirchen bern nord wieder ein buntes ökumenisches Sommerfest rund um die Johanneskirche. Alle - ob Gross oder Klein - erwartet ab 14.00 Uhr ein vielfältiges Programm voller Musik, Kulinarik, Aktivitäten und Gemeinschaft, welches unvergessliche Momente verspricht. Die vorderste Wylerstrasse wird autofrei und lädt zum Flanieren ein.
Musikalisches
- 15.00 Uhr: Surprise-Act zum Auftakt
- 16.00 Uhr: Volkslieder mit dem Johanneschor unter der Leitung von Christine Guy und anschliessendem "Walk-in-Chor-Workshop"
- 17.00 Uhr: Konzert von Irma Krebs mit originellen, humorvollen Mundart-Songs
- 19.30 Uhr: Konzert von Fai Baba und The Calling Sirens mit introspektivem Indie-Sound auf Schweizerdeutsch
- 21.00 Uhr: "Die Orgel pfeift - aber wie!" mit Organistin Vera Friedli
- 21.30 Uhr: Konzert von Feet Peals mit mitreissendem francophonen "Folk festiv"
Spiel und Spass
- Putschautos (von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr)
- Kinderprogramm (bis 17.30 Uhr)
- Fotostudio
- Handarbeitsmarkt "Mission 21"
Kulinarisches
- Hotdog-Stand
- Glace
- Kaffee und Kuchen (im Bistro)
- Biervelo
- Bar
- CREPNIK mit feinen Crêpes (ab 17.00 Uhr)
- Babole Foodtruck mit nordirakischer Küche (ab 17.00 Uhr)
Festgottesdienst
Am Sonntag, 29. Juni, endet das Fest mit einem ökumenischen Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Johanneskirche. Anschliessend gibt es Kaffee und Kuchen.
Tauchen Sie ein, geniessen und feiern gemeinsam mit uns - der Pfarrei St. Marien und der Kirchgemeinde Bern-Nord - einen Tag voller Freude und Zusammenhalt.
«Erdenbrot» – Brot des Lebens
Das Hungertuch 2025 ist ungewöhnlich. Auf den ersten Blick erkennen wir unseren Planeten vom Weltall aus gesehen, und wir denken vielleicht: Das kennen wir doch, ist das Kunst?
Wenn wir genauer hinschauen, sehen wir: der untere Rand des Planeten sieht aus wie die Kruste eines grossen runden Brotlaibs. Das mag uns daran erinnern, dass die Erde das Brot hervorbringt, jegliche Nahrung, die wir zum Leben brauchen. Die Erde als unsere Lebensgrundlage, unser «Erdenbrot», wie es die deutsche Künstlerin Konstanze Trommer nennt.
Doch halt, da ist noch was – links und rechts der Erde liegen Messer und Gabel. Alles ist bereit, die Erde aufzuschneiden und zu verspeisen. Unser Konsumverhalten, zu dem auch die Essgewohnheiten gehören, wirkt sich auf den Planeten aus. Essen ist politisch. Die Zukunft der Erde liegt heute buchstäblich zwischen unseren Messern und Gabeln.
Wo das Hungertuch in der Kirche über dem Altar hängt, erinnert es mich an das gebrochene Brot der Eucharistie, an Jesus, der auf die Erde gekommen ist und sich für die Menschen brechen liess. Er hat sich selber als Lebensbrot gegeben, damit wir unsererseits Brot werden für andere.
Josef Willa
Urban Gardening
Freie Beete im Pfarreigarten St. Marien
Wenn die Forsythien, Schneeglöckchen und Krokusse blühen, ist der erwartete, ja ersehnte Frühling nicht mehr weit.
In diesen Wochen erwacht auch unser Pfarreigarten aus dem Winterschlaf. Die ersten Frühlingsboten beginnen zu blühen und werden bei kräftigeren Sonnenstrahlen von hungrigen Insekten besucht.
Auf einigen Beeten steht noch Wintergemüse, andere werden schon für die neue Saison vorbereitet und erste Salate und Radiesli spriessen aus dem Boden.
Die grüne Oase
Neben dem Pfarreihof, hinter der Hecke, ist unsere grüne Oase, auf die wir sehr stolz sind.
Im Pfarreigarten hat es nämlich 22 Beete, die an interessierte Menschen aus dem Quartier vermietet werden. Auf ihrem Beet bauen sie Gemüse, Blumen und Kräuter an. Da wird gebuddelt, gesät, gepflanzt, gejätet und natürlich auch geerntet und ganz vieles mit Freude und Neugier ausprobiert.
Wie hoch kann eine Sonnenblume werden? Werden Melonen in Bern ohne Treibhaus reif und süss? Kann man Tomatenstauden mit einem Regenschirm vor zu nassen Blättern schützen? Womit lassen sich Schnecken vertreiben?
Nach einem Nachmittag im Garten ist man angenehm müde und zugleich innerlich erfüllt. Und wenn dann auch noch das eigene Gemüse direkt vom Beet in den Mund wandert oder ein Strauss aus selbstgezogenen Blumen die Wohnung schmückt, ist das Glück perfekt.
Urban Gardening
Beim Urban Gardening geht es darum, Flächen innerhalb von Siedlungsgebieten zu bepflanzen und z.B. für den Anbau von Gemüse zu nutzen. Bei vielen Projekten stehen Nachhaltigkeit und der Garten als Treffpunkt von verschiedenen Menschen im Mittelpunkt.
In dieser Hinsicht ist der urbane Gartenbau gleich doppelt nachhaltig. Umweltbelastender Transport und Verpackung fallen weg und wer das Gemüse selbst anbaut und pflegt, wird damit besonders sorgfältig umgehen und auch eine krumme Gurke oder eine «zu» kleine Kartoffel geniessen.
Gluschtig?
Es gibt noch freie Beete für diese Saison!
Sind Sie also gluschtig geworden und möchten an diesem besonderen Projekt aktiv mitmachen, dann melden Sie sich gerne bei Anja Stauffer von der Eltern/-Kind-Arbeit: anja.stauffer@kathbern.ch.
Damit möglichst viele Menschen vom Pfarreigarten profitieren können, ist die Mietdauer auf 3 Jahre begrenzt.
Auf dem Seil des Lebens
in und durch das neue Jahr ...
Für die Zeit zwischen den Jahren steht für mich schon seit einiger Zeit ein ganz besonderes Bild (siehe oben). Genauer gesagt ist es eine Skulptur, die über den Köpfen der Kommenden und Gehenden in einer schmalen Altstadtgasse im ostpolnischen Lublin hängt. Der Zauberkünstler, wie diese Skulptur heisst, balanciert auf einem dünnen, ja fast unsichtbaren Seil. Ein konzentrierter Gesichtsausdruck, die Hände mit einem Stock für das Gleichgewicht weit ausgebreitet, ein Bein nach unten gestreckt … Nur die Katze, die ebenfalls bei diesem Balanceakt mitmacht, scheint ganz unbeeindruckt zu sein.
Balanceakt
Eben, ein Balanceakt ist diese, würde ich sagen, magische Zeitschwelle, die wir jedes Jahr aufs Neue passieren. Auf das, was war und was in den vergangenen 366 Tagen passiert ist, blicken wir zurück, mal mit Freude oder Erleichterung, mal mit Wehmut, Enttäuschung oder gar Angst. Vielleicht wird auch eine erste Bilanz gezogen. Gleichzeitig schauen wir aber schon nach vorne und denken darüber nach, wie die nahe und ferne Zukunft werden wird. Eine gewisse Ungewissheit begleitet uns wohl dabei, doch mit unseren Wünschen, Hoffnungen und auch Vorsätzen wollen wir dem Weg, auf dem wir gehen und der von uns liegt, eine Richtung geben.
Seil des Lebens
Wie sieht denn nun unsere Haltung auf dem Seil des Lebens aus angesichts dessen, was wir noch vor ein paar Tagen begangen und gefeiert haben? Hat der Glaube, dass Gott Mensch geworden und in unsere Welt gekommen ist, dass Gott tagtäglich sein Ja zu uns sagt, einen Einfluss auf unseren Blick zurück und nach vorne? Mit welchen Gedanken, Gefühlen oder Regungen im Innersten stehen wir als christliche, sprich weihnachtliche Menschen auf diesem Seil des Lebens? Woran halten wir uns? Was gibt uns Sicherheit bei dieser Übung, welcher wir uns besonders am Beginn des neuen Jahres stellen oder stellen müssen?
Gesegnet
Nun möchte ich, gerne auch im Namen des ganzen Pfarreiteams, beim Bild des Zauberkünstlers bleibend, Wünsche zum neuen Jahr aussprechen: Möge unser Leben nicht an irgendwelchen seidenen Fäden hängen, sondern fest in Gott verankert sein. Mögen wir, egal was in und um uns passiert, nie innere Ruhe, Halt und Seelenfrieden verlieren. Mögen wir mutig, offen, vertrauensvoll und frei Schritte durch das Leben wagen. Mögen wir und alle Menschen nah und fern für die kommende Zeit gesegnet sein.
Michal Kromer
Samichlous
Der Samichlous kommt am 6. Dezember um 17.00 zum Fiire mit de Chline, draussen bei der Johanneskirche und auch zu Familien nach Hause, die sich dafür angemeldet haben.
Roratefeier
Eine eindrucksvolle Feier für alle Generationen mit einmalig schönem Licht in der Marienkirche lädt ein zum Meditieren, Kraft schöpfen und Ruhe finden.
Anschliessend Zusammensein und Punsch draussen am Feuer.
Mittwoch, 11. Dezember, 17.30-18.00,
mit Beteiligung der Kinder
aus der 3. und 4. Klasse des Religionsunterrichts
Wir freuen uns auf Ihr Kommen, Mitfeiern und Eintauchen in die Adventszeit.
Fabienne Bachofer, André Flury und Michal Kromer
Adventsmärit
Im Adventsmärit im Kirchgemeindehaus St. Marien erwarten Sie liebevoll hergestellte und wärmende Strickwaren, wie beliebte Wollsocken, Kinderjäckli, Mützen oder Schals. Aber auch Küchenschürzen, Topflappen, Adventskränze, Karten und noch Einiges mehr.
Geniessen Sie im Anschluss Kaffee, Glühmost und selbst Gebackenes und bringen Sie Freunde und Familie gleich mit!
Und zwar am Samstag, 30. November, 14.00-18.00 oder am Sonntag, 1. Dezember, 10.00-11.30.
Handarbeitsgruppe St. Marien und Stéphanie Meier
Heidi Maria Glössner
liest aus der Bibel
Heidi Maria Glössner ist die Berner Grande Dame des Schauspiels. Spätestens durch ihre regelmässigen Auftritte im Schweizer Tatort und durch ihre beeindruckende Darstellung der Lisi Bigler in dem Schweizer Film «Herbstzeitlosen» ist sie einem grossen Publikum bekannt.
Es gibt aber auch noch eine andere Seite von Heidi Glössner. Durch ihre Ziehmutter wurde sie katholisch sozialisiert: «In meiner Familie hatte ich Vorbilder für echten, gelebten Glauben. Heute bin ich dankbar für das Grundvertrauen, das sie mir gegeben haben.»
Die Nähe zu den einzigartigen Geschichten, die das Alte Testament erzählt, ist nach wie vor ungebrochen und hat viele Schriftsteller:innen und Künstler:innen inspiriert. Gemeinsam mit ihrem Musiker Wieslaw Pipczynski hat Heidi Maria Glössner einen berührenden Abend mit ihren Geschichten aus der Bibel kreiert, der erstmals anlässlich des Jubiläums in drei verschiedenen Pfarreien des Pastoralraums präsentiert wird.
Sonntag, 20. Oktober 2024, 17.00 Uhr, Pfarrei Guthirt (Ostermundigen)
Samstag, 26. Oktober 2024, 17.00 Uhr, Pfarrei St. Marien, Wylerstrasse 26, 3014 Bern
Sonntag, 3. November 2024, 17.00 Uhr, Pfarrei St. Michael (Wabern)
Der Eintritt ist frei
Schöpfungstag - Biodiversiät
1. September 2024
Die in der Schöpfung innewohnende Biodiversität kann auch als «Heilige Vielfalt» bezeichnet werden. Denn das Ökosystem mit seiner staunenswerten Biodiversität beruht auf einem unschätzbaren Wert aller Tiere und Pflanzen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu einer Quartierführung und zur jährlichen Ökumenischen Feier zum Schöpfungstag am Sonntag, 1. September 2024:
Quartierführung
Um 15.30 Uhr lädt Lorenz Heer, promovierter Biologe, Naturfotograf und Geschäftsführer von Pro Natura Bern, zu einer überaus spannenden Quartierführung für alle Interessierten ein. Treffpunkt Marienkirche Bern, Wylerstrasse 26, 3014 Bern
(Bus 20 Richtung Wankdorf bis Wyleregg, von dort 70 Meter).
Ökumenische Schöpfungsfeier
Um 17.00 sind alle zur Ökumenischen Feier zum Schöpfungstag eingeladen. Wir feiern das Geschenk der Vielfalt und erinnern uns an unsere Verantwortung für die Schöpfung.
Marienkirche, bei schönem Wetter im Pfarreihof.
Musik: Peter Anderhalden (Piano) und Sandra Grieb (Trompete)
18.15 Apéro
Ökumenisches Vorbereitungsteam: Angela Büchel Sladkovic, André Galli, Susanne Schneeberger, Thomas Zellmeyer, Jürg Bräker, Milena Hartmann, Kurt Zaugg-Ott
Pfarreiferien 2024 in Lindau
am schönen Bodensee
Es waren wunderbare Pfarreiferien in Lindau am Bodensee!
Herzlichen Dank allen 65 Teilnehmenden und allen, die mit Ateliers, Worshops und vielem mehr zu der frohen, bunten Gemeinschaft beigetragen haben!
Pfarreiteam St. Marien Bern
Fabienne Bachofer, André Flury, Simone Di Gallo, Jean-Luc Gassmann, Stéphanie Meier, Mirjam Portmann, Anja Stauffer, Brigitte Stöckli, Josef Willa
Segensfeier für Tiere
25. Mai 2024, 16.00
Tiere sind wunderbare Wegbegleiter und Mitgeschöpfe.
In der biblischen Schöpfungserzählung lesen wir, dass die Tiere ebenso wie
die Menschen Geschöpfe Gottes sind. Gott hat sie alle geschaffen, «ein
jegliches nach seiner Art». Und Gott hat die Tiere ebenso gesegnet wie die
Menschen. Wir haben keinen Anlass, hochmütig auf die Tiere hinunter-
zublicken und unsere Verwandtschaft mit ihnen zu vergessen.
Segensfeier 25. Mai 2024, 16.00
im Hof der Marienkirche, Wylerstrasse 24-26, 3014 Bern
Grosse und kleine Tierhalter:innen sind eingeladen, mit ihren Haustieren die Feier draussen im Hof zu besuchen. Was Tiere den Menschen geben und was wir von ihnen lernen können, hören wir in den Beiträgen verschiedener beteiligter Kinder und Erwachsener. Mit Weihwasser oder einer feinen Berührung segnen wir die Tiere, wünschen ihnen alles Gute und bitten um Gottes Schutz und Segen.
Getaltung: André Flury, Pfarreileiter Pfarrei St. Marien, Sonja Gerber, Pfarrerin Kirchgemeinde Johannes, Herbert Knecht, Pfarrer Kirchgemeinde Markus zusammen mit Tierhalter:innen aus dem Quartier
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Im Anschluss sind Mensch und Tier zum Apéro eingeladen.
Kunstausstellung
Gabriela Pia von Däniken
Herzliche Einladung zur Kunstausstellung
Gabriela Pia von Däniken, Bern
Kirchgemeindehaus St. Marien, Wylerstrasse 26, 3014 Bern
17. - 20. Mai 2024
Freitag: 9 – 12 h
Samstag: 9 – 12 h / 14 – 18 h
Pfingstsonntag: 10.30 – 12 h / 14 – 18 h
Pfingstmontag: 14 – 17 h
Bilder aus verschiedenen künstlerischen Phasen.
Die kurze Ausstellung ist sozusagen eine «Finissage» und rundet das langjährige künstlerische Lebenswerk ab.
Flexible Preisgestaltung, je nach finanziellen Möglichkeiten.
Der Verkaufserlös kommt notleidenden Kindern/Jugendlichen in Palästina zu.
Kontakt: Gabriela Pia von Däniken, 031 333 05 23, 077 531 13 91 gvondaeniken@bluewin.ch
Das Markusevangelium
Eine szenische Aufführung mit Dorothée Reize (Schauspiel) und Rita Isaak (Perkussion)
Sonntag, 25. Februar 2024, 17.00-18.00 Uhr
Marienkirche Bern, Wylerstrasse 26
Selten hören wir von biblischen Texten mehr als nur ein paar Sätze, oft genug herausgelöst aus dem Zusammenhang. Dass dahinter eine dramatische Gesamterzählung steckt, geht dabei oft verloren. Deshalb ist es faszinierend, in einer Stunde grosse, zusammenhängende Teile eines ganzen Evangeliums zu hören, zu erleben.
Fein akzentuiert und untermalt werden die szenischen Aufführungen von der Perkussionistin Rita Isaak.
Dorothée Reize, Schauspielerin, bekannt durch ihre Rollen in «Der Bestatter», «Dr. Stefan Frank», «Ernstfall in Havanna»
Rita Isaak Perukussionistin, Sängerin, Schlagezugerin, interpretiert das gesprochene Wort mit Geräuschen und Perkussion.
Eintritt frei. Kollekte. Flyer
Vertiefung
Wer sich vertieft mit dem Evangelium auseinandersetzen möchte, ist herzlich eingeladen zur ökumenische Gesprächs-Reihe mit Pfarrerin Mirjam Wey und Pfarreileiter André Flury:
Vier Dienstage, 27. Februar; 5., 12., 19. März,
jeweils von 19.30 bis 21.00 Uhr
Kirchgemeindehaus Johannes, Wylerstr. 5, 3014 Bern
Roratefeier
wärmendes Licht
Wenn es draussen dunkel ist,
strahlt das Lichtermeer der Roratefeier
und macht die Finsternis hell.
Mittwoch, 13.12.2023, 17.30-18.00
Marienkirche Bern
Wir freuen uns auf Ihr Kommen, Mitfeiern, Mitsingen und
Eintauchen in die Adventszeit.
Im Anschluss sind alle herzlich eingeladen zum
gemütlichen Beisammensein am Feuer im Pfarreihof.
Gestaltung durch die Schüler:innen der 2.-4. Klasse des Religionsunterrichts
gemeinsam mit Fabienne Bachofer, Simone Di Gallo,
Brigitte Stöckli, André Flury
AckerRacker: Gärtnern für Kinder
An den AckerRacker Nachmittagen lernen wir verschiedene Pflanzen und Tiere kennen und pflegen gemeinsam das Gartenbeet. Danach gibt es ein feines Zvieri und wir teilen die Ernte. Das Angebot richtet sich an Kinder von zwei bis acht Jahren und ihre Eltern und Bezugspersonen. Wir freuen uns auf viele begeisterte Junggärtner: innen.
Daten
Mittwoch, 23.8. 15.00 bis ca. 16.30 Uhr
Freitag, 1.9. 9.30h0 bis ca. 11.00 Uhr Pflanzvormittag
Mittwoch, 6.9. 15.00 bis ca. 16.30 Uhr
Mittwoch, 20.9. 15.00 bis ca. 16.30 Uhr
Mittwoch, 25.10. 15.00 bis ca. 16.30 Uhr
Samstag, 28.10. 10.00 Erntedank Feier in der Marienkirche
Mittwoch, 15.11. 15.00 bis ca. 16.30 Uhr
Ort: Pfarreigarten St. Marien, Wylerstr. 24, bei schlechtem Wetter starten wir im Eltern-Kind-Treff
Mitbringen: Dem Wetter angepasste Kleidung und geschlossene Schuhe
Weitere Informationen/Kontakt: Anja Stauffer, anja.stauffer@kathbern.ch, 079 218 17 55 (erreichbar Mittwoch und Freitag)
HipHop-Gottesdienst
Sonntag, 26. November 2023, 19.00
Ein ganz besonderer Gottesdienst in der Marienkirche – 100% HipHop und 100% Gottesdienst.
Adventsmärit in St. Marien
Geniessen wir gemeinsam das erste Adventswochenende
Vielerlei Handarbeiten und hausgemachte Produkte warten darauf, ein neues zu Hause zu finden! Fleissig wurde auch in diesem Jahr wieder gestrickt, produziert und hergestellt! Von Türkränzen, Gestecken über Bébéfinkli und Wollsocken hin zu Decken und Topflappen – alles in Handarbeit und mit Liebe entstanden. Geniessen Sie nach dem Einkauf einen Kaffee und hausgemachte Köstlichkeiten an unserem Adventsmärit. Der Erlös geht auch in diesem Jahr wieder an eine gemeinnützige Organisation: den Verein Surprise. Surprise, übrigens ebenfalls im Nordquartier heimisch, ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und sensibilisiert zu Themen wie Armut und Ungleichheit.
Wir freuen uns auf Ihren und euern Besuch:
Samstag, 2. Dezember 2023 von 14.00-18.00 Uhr
Sonntag, 3. Dezember 2023 von 10.00-11.30 Uhr
Feierabendkonzert – Marc Fitze
Schicksals-Symphonien
Marc Fitze, Orgel
Werke von Ludwig van Beethoven, Jehan Alain, César Franck u.a. (siehe Flyer)
Marienkirche Bern
Mittwoch, 18. Oktober 2023, 18.00 Uhr
Eintritt frei, Kollekte.
Traumhafte Pfarreiferien
Lebendigkeit und Lebensfreude
91 Personen von 2 bis 93 Jahren fuhren zusammen in die Pfarreiferien nach Überlingen an den prächtigen Bodensee. Es war eine Woche voller Lebendigkeit und Lebensfreude. Wie seit Jahren waren die Erstkommunionkinder und ihre Angehörige mit dabei, und diesmal auch der Firmweg 17+.
Kreativ und sportlich
Auch dank vieler Freiwilligen fanden wunderbar vielfältige Workshops statt. So entstanden im kreativen bildnerischen Gestalten beeindruckende Collagen, goldig glänzende Windlichter, kunstvolle Servietten, weit fliegende Frisbees, Freundschaftsbändeli, Wurfbälle und coole Cajaton-Trommeln.
Auch das Spielerische und Sportliche kam nicht zu kurz mit Schatzsuche, offener Turnhalle, Ping-Pong, Generationenlotto, abendlichem Tanz, mit Kartenspielen bis tief in die Nacht – wobei vor allem die Ü80 eine erstaunliche Ausdauer bewiesen.
Dem seelisch-geistlichen Wohl widmeten sich das allmorgendliche Singen, die Gesprächsrunden zu Glaubensfragen, der Gottesdienst und das Vorstellen von Lieblingsbüchern/-gedichten.
Paradiesisch
Die schmucken Städtchen Überlingen und Meersburg luden zum Sightseeing und zum Einkaufsbummel ein, und die fantastische Insel Mainau mit ihrer wunderbaren Blumenpracht und dem Schmetterlingshaus liessen uns den Garten Eden erahnen.
Verspielt
Eine lustig-schöne Begegnung hatten wir mit unseren «Verwandten» auf dem Affenberg: Ein kunterbuntes Spielen und Ringen und Gaukeln der Berberaffen, aber auch die majestätische Gelassenheit der Damhirsche und das lustige Geklapper unzähliger Störche erfreuten uns.
Danke
Wir danken allen Mitreisenden und Mitwirkenden herzlich und freuen uns schon auf die nächstem Pfarreiferien vom 14.-19. April 2024.
Pfarreiteam St. Marien
Frieden für die Ukraine
Unterstützung von Menschen aus der Ukraine bei uns
Am 24. Februar 2022 begann der Krieg Russlands gegen die Ukraine.
Unser Glocken läuten für den Frieden am 24. Februar 2023 von 8.55 bis 9.00 Uhr – anschliessend sind alle eingeladen zu einer Schweigeminute.
Um 16.00 Uhr findet eine ökumenische Gebetsfeier im Berner Münster statt:
«Richte unsere Füsse auf den Weg des Friedens.» Unter diesem Motto organisieren die Schweizer Kirchen unter der Schirmherrschaft der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz AGCK.CH am 24. Februar um 16 Uhr im Berner Münster eine ökumenische Gebetsfeier.
Auf den Tag genau ein Jahr nach der russischen Invasion in der Ukraine. Der Präsident des Nationalrates, Martin Candinas, wird in der Feier, zu der alle eingeladen sind, ein Grusswort ausrichten. Mehr Infos dazu.
Die Katholische Kirche Region Bern hat im April 2022 ein Ukraine-Hilfspaket von total einer Million Franken verabschiedet.
300'000 Franken gehen direkt in die vom Krieg betroffenen ukrainischen Pfarreien, die in der humanitären Hilfe tätig sind. 150'000 Franken fliessen via Caritas und andere Hilfswerke in die Ukraine und Nachbarländer, welche aktuell Hunderttausende Geflüchtete aufnehmen. Mit 100'000 Franken werden kurzfristig zudem Wohnungen und Soforthilfe für Geflüchtete in Bern ermöglicht. Das Hilfspaket von total einer Million Franken finanziert auch Integrationsmassnahmen wie Deutschkurse oder ergänzende Sozialhilfe.
In der Gemeindeleitungswohnung der Pfarrei St. Marien wohnen seit August 2022 drei ukrainische Familien.
Die von der Katholischen Kirche Bern zur Verfügung gestellten Wohnungen werden ausschliesslich von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe vermittelt. Infos dazu und zu freiwilligem Engagement finden sich auf der Platform Campax.
Wer Menschen in und aus der Ukraine finanziell unterstützen will, kann dies über das Hilfswerk Caritas.
Vielen Dank für alles Engagement und alle Unterstützung.
5.4.2022, akutalisiert 17.2.2023 André Flury
Gleichberechtigung.Punkt.Amen
Feier am 22. Juni 2022 um 18.00 Uhr
Es ist höchste Zeit, dass auch in der römisch-katholischen Kirche die Geschlechter voll und ganz gleichberechtigt werden und Zugang zu allen Ämtern erhalten.
Für dieses Anliegen setzt sich seit einiger Zeit auch die Feier «Draussen vor der Kirchentür» ein, die in vielen Pfarreien jeweils am 22. des Monats stattfindet – im Gedenken an die Apostelin Maria von Magdala, deren Gedenktag am 22. Juli ist.
In der Katholischen Kirche Region Bern wurde die Feier am 22. September 2021 lanciert (siehe Bild).
Nun findet die Feier am 22. Juni um 18.00 vor der Marienkirche statt. Die Pfarreiseelsorgerinnen Ursula Fischer und Felicitas Ameling bereiten die Feier vor und laden zu einer Spurensuche bei Maria von Magdala und Silja Walter ein.
Maria von Magdala und Silja Walter
An Maria von Magdala zeigt sich besonders deutlich, was Gleichberechtigung in der Kirche bedeutet und was noch aussteht. Maria ist die «Apostolin der Apostel»: Sie hat als Erste die zentrale christliche Botschaft von der Auferstehung verkündigt, aber daraus ist in der Kirche keine Gleichberechtigung von Frauen und Männern entstanden.
Maria von Magdala und die Ordensfrau, Dichterin und Schriftstellerin Silja Walter zeichnen sich durch Tapferkeit, Willensstärke und Durchhaltevermögen aus und können uns auch heute Vorbild sein, wenn es um die Kraft der Veränderung geht.
Alle Geschlechter sind herzlich zum feierlichen Anlass und zum anschliessenden Apéro eingeladen.
Felicitas Ameling, Ursula Fischer, André Flury
Sich treffen, zusammen feiern, Freunde finden
Vor gut vier Monaten habe ich die Stelle als Verantwortliche Familien-Eltern-Kind-Arbeit angetreten. In dieser Zeit durfte ich bereits einen wunderbar eingerichteten Kindertreff weiterführen, beim Weihnachtsspiel mit einer Gruppe motivierter Kinder und einem tollen Team neue Lieder lernen und aufführen und habe meine ersten «Chinderchile» und «Fiire mit de Chliine» in der Marienkirche erlebt. In den letzten Monaten habe ich viele neue Menschen kennengelernt und freue mich, weiter mit ihnen unterwegs zu sein.
Nun schaue ich nach vorne, wenn die Temperaturen steigen und wir wieder mehr draussen sein können und hoffentlich bald wieder alle einladen dürfen. Besonders gespannt bin ich auch darauf, wie sich unser Pfarreigarten im Frühling verändert. Es hat für die neue Saison noch einzelne freie Beete zu vergeben. Interessierte können sich bei mir melden. Auch für Kinder planen wir ein Angebot, bei dem sie im Gartenbeet wühlen, aussäen, anpflanzen und ernten können. Ich freue mich schon sehr darauf und halte Sie hier im «pfarrblatt» und auf den Webseiten auf dem Laufenden.
Anja Stauffer
Hier die aktuellen Angebote der Familien-Eltern-Kind-Arbeit:
ELKI-Treff
Der Eltern-Kind-Treff ist für Kinder ab Geburt bis zum Kindergarten und ihre Eltern oder andere Bezugspersonen. Am Freitagmorgen ist der Treff im Pfarrhaus betreut. Wir singen, spielen, plaudern, basteln, bewegen uns und essen gemeinsam Znüni. Das Programm ist ein Angebot für die Kinder. Manche machen gern mit, andere beobachten lieber. Alle sind herzlich willkommen. Am Mittwochmorgen ist der Treff zum freien Spiel geöffnet.
Aktuelle Öffnungszeiten ELKI-Treff
Mittwoch, 09.00–11.30
Freitag, 09.00–11.30 mit Programm ab 09.30
Während der Schulferien der Stadt Bern ist der Treff geschlossen.
Fiire mit de Chliine
Mut ist das Thema des nächsten Fiire mit de Chline vom 19. Februar. Wie bei jedem Anlass gestalten wir eine Geschichte zum Thema, singen und beten. Dieser kurze Gottesdienst rich- tet sich an Kinder von zwei bis sechs Jahren. Sie werden von ihren Eltern, Grosseltern oder Pat:innen begleitet. Die Feiern sind ökumenisch und dauern ca. eine halbe Stunde.
Nächste Daten/Themen, jeweils sams- tags um 10.00 in der Marienkirche:
19. Februar 2022: Mut; 12. März: Sturmstillung; 9. April: Palmsonntag; 7. Mai: Frühling; 11. Juni: Schatzsuche
Chinderchile
Die Chinderchile findet für Kinder von ca. vier bis zwölf Jahren parallel zum Sonntagsgottesdienst statt. Während die Erwachsenen im Gottesdienst sind, lernen die Kinder in der Chin- derchile auf spielerische Weise biblische Geschichten und christliche Werte kennen. Wir singen Lieder, erleben eine Geschichte mit allen Sinnen und begeben uns zusammen auf eine Gedankenreise. Der Beginn und Abschluss findet gemeinsam mit den Erwachsenen in der Kirche statt. Kommende Sonntage mit Chinderchile um 09.30 in der Marienkirche:
6. März; 1. Mai; 22. Mai; 19. Juni 2022
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: kirchen-nordquartier-bern.ch.
Gern beantworte ich Fragen oder nehme Anregungen entgegen. Am besten bin ich per E-Mail erreichbar: anja.stauffer@kathbern.ch.
Projektchor für Weihnachten 2022
kommt zustande!
Weihnachten lebt vom Gesang, vom «Halleluja» und dem «Friede sei auf Erden, den Menschen seines Wohlgefallens» – aus tausend Stimmen und Chören der Engel und Menschen.
Voll Freude lädt unser Chorleiter Jean-Luc Gassmann alle Singfreudigen zu einem Projektchor für den Weihnachtssonntag, 25. Dezember 2022, um 9.30 Uhr ein:
Bei genügender Anzahl Anmeldungen singen wir vier 2- bis 4-stimmige Weihnachts-Motetten (mit Orgelbegleitung) wie beispielsweise: Freuet euch ihr Christen alle, Wachet auf, Tollite Hostias, Es ist ein Ros entsprungen, Wie schön leuchtet der Morgenstern, Maria durch ein Dornwald ging, Hört ihr Hirten, Still, wer Gott erkennen will oder ähnliche.
Bei nur kleiner Besetzung passen wir das Programm entsprechend an.
Die sechs Proben finden jeweils am Mittwochabend von 20.00-21.30 Uhr statt:
November: 9.11.; 16.11.; 23.11.2022
Dezember: 7.12.; 14.12.; 21.12.2022
Sonntag 25.12.2022: 08.45 Vorprobe – 9.30 Weihnachtsgottesdienst
Der Projektchor ist zustande gekommen – wir freuen uns!
Kontakt: Jean-Luc Gassmann, jeanluc.gassmann@bluewin.ch, 079 449 09 64
Nachklang
Musik · Poesie · Wort · Kunst
Entdecken Sie eine neue Form von Liturgie mit einer offenen und zugleich geerdeten Spiritualität: Nachklang ist, wenn Worte die Schwingungen der Musik aufnehmen, mit ihnen spielen, sie verwandeln und ihnen ein neues Gesicht geben.
Nachklang ist, wenn Musik Worte nach neuen Räumen erkundet, sie zum Klingen bringt und der Welt einen neuen Glanz verleiht.
Nachklang lässt den Kirchenraum, die Musik und die Spiritualität neu erle- ben. Musik unterschiedlicher Stilrich- tungen wird mit Wort und Kunst ver- bunden. Lassen Sie sich von Literatur, Bildbetrachtungen, Improvisationen, Wort-Musik-Collagen überraschen.
Nachklang ist ein ökumenisches Angebot, das von Kirchenmusiker:innen und Liturg:innen aus dem Nordquartier verantwortet wird.
Jeweils an sonntagabends um 17.30 Uhr
Nächster Nachklang Sonntag 16. Oktober 2022, Johanneskirche, 17.30 Uhr
Weitere Daten und Flyer
Ökumenisches Herbstfest – 18.9.2022
gemeinsam unterwegs
«gemeinsam unterwegs» – das ist das Motto des Ökumenischen Herbstfestes am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag. Die Kirchgemeinden Markus und Johannes und die Pfarrei St. Marien sind seit vielen Jahren ökumenisch unterwegs. Alles, was sinnvollerweise zusammen geht, machen wir gemeinsam. Schritt für Schritt gibt es mehr und mehr an Miteinander: sei es in der Sozialarbeit und Diakonie, im Religionsunterricht oder bei den gottesdienstlichen Feiern.
Dankbarkeit
Wir sind für alles Gemeinsame dankbar und wollen mit Ihnen und euch allen feiern. Unser gemeinsames Unterwegssein verstehen wir im weiten, offenen Sinne:
gemeinsam unterwegs – als Kirchgemeinden im Nordquartier
gemeinsam unterwegs – als Menschen, die sich wohlgesonnen sind
gemeinsam unterwegs – um Vielfalt zu bestaunen und geniessen
Ein buntes Fest
Ein schönes, vielfältiges Programm lädt zu Begegnungen, Spiritualität und Lebensfreude ein:
10.30 Ökumenischer Festgottesdienst mit Abendmahl, Sonja Gerber, André Flury, Johanneschor, Felicitas Erb (Chorleitung), Vera Friedli (Orgel)
ab 12 Speis und Trank, Kaffee und Kuchen – ein buntes Fest
Spiel und Spass für alle
Es erwartet Sie und euch ein unterhaltsames Fest voller Spiel und Spass für alle Generationen. Kinder kommen ebenso zum Zug, wie ältere Menschen. Und auch jene dazwischen dürfen die Seele baumeln lassen und den Tag geniessen. Kommen Sie vorbei und feiern Sie mit!
17.30 Nachklang – Musik · Poesie · Kunst · Wort in der Markuskirche Vera Friedli (Orgel), Mirjam Wey (Worte)
18.00 Ausklang – Anstossen aufs gemeinsame Unterwegssein
Wir freuen uns sehr auf viele schöne Begegnungen, neue Bekanntschaften, gemeinsames Feiern, Entdecken, Beten und Spielen.
Alle sind herzlich willkommen!
Pfarreiferien vom 18.-23.4.2022 in Annecy (F)
Wir sind in den Pfarrereiferien
Eine wunderbare Reisegruppe von 72 Personen – im Alter von 3 bis 93 Jahren – erlebte vom 19.-23.4.2022 begeisternde Pfarreiferien in Annecy/F.
Schöne und coole Ateliers für alle Altersgruppen begeistern uns ebenso wie die Aussicht auf Berge und See und die geschichtsträchtige, schöne Stadt Annecy.
Herzlichen Dank für die tollen Erlebnisse und Begegnungen.
Pfarreiteam St. Marien
Akustischer Adventskalender
Vom 1. bis am 24. Dezember öffnet sich täglich ein Fenster: Pfarrer:innen, Pfarreiseelsorgende sowie Musiker:innen der Ökume ne Bern Nord sprechen einen Impuls, eine Ermutigung oder eine kurze Be sinnung.
Zu hören unter Telefonnummer 031 515 75 88 oder im Podcast.
Weihnachtsspiel 2021
Am vierten Advent, dem 19.12.2021 um 17.00, können Sie sich verzaubern lassen vom wundervollen Weihnachtsspiel für Jung und Alt in der Markuskirche Bern.
Weitere Infos finden Sie unter folgendem Link
Nordstern
Am 15.12.2021 luden wir Sie zum Nordsternanlass unserer Pfarrei ein: Wir begannen um 17.00 mit einer schönen Roratefeier und trafen uns anschliessend ca. 17.30 draussen bei vielen Lichtern, Punsch und Feuer um Licht(er) in die Welt hinauszutragen.
Nordstern ist ein gemeinsames Projekt der drei Kirchgemeinden im Nordquartier und lädt im Advent jeden Tag zu einer sozialen und gemeinnützigen Institutionen im Quartier ein, damit wir einander kennenlernen und die Vernetzung stärken können.
Folgen Sie dem Stern, lassen Sie sich überraschen, von dem, was der Polarstern, der hellste Stern von allen, Ihnen diesen Advent zeigt. Mehr unter www.nord-stern.ch.
Ökumenische Feier zum Tag der Menschenrechte
Am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, sind um 18.30 Uhr alle Interessierten eingeladen zu einer ökumenischen Feier in der Marienkirche. «Jeder Mensch hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu geniessen.» Was bedeutet dieser Artikel 14,1 der Menschenrechte für die Menschen in und aus Afghanistan? Welche Aufgabe kommt uns in der Schweiz zu? Diesen Fragen werden wir in der Feier nachgehen, unsere Bitten vor Gott bringen und zudem fragen: Was können wir tun?
Simone Di Gallo
Freitag, 10.12.2021, 18.30 Uhr, Marienkirche Bern
Weitere Informationen finden Sie im Flyer.