Mein Name ist Magdalena Gisi. 15.09.1984 in Marburg, verheiratet. Zusammen mit meiner Familie lebe ich seit 2016 in Täuffelen. Ich bin Mutter von 3 Kindern, zwei Mädchen begleite ich an meiner Hand durchs Leben. Unsere mittlere Tochter tragen wir im Herzen und mussten wir 2023 nach der Geburt verabschieden. Meine Hobbies sind Singen, Chor, Tiere, Wandern, Musik, Lesen, Yoga, Schwimmen und SUP.
Das Leben in Gruppen und Verstehen wie Gemeinschaft funktioniert hat mich schon immer fasziniert. Auch heute ist mir die Gemeinschaft in der Familie, im Chor, in der Gemeinde und mit meinen Freunden sehr wichtig. So passt es prima, dass mir die Aufgabe ans Herz gelegt wurde, die Gemeinschaft und wie sie sich in Zukunft entwickeln könnte im Blick zu haben. Der Begriff Koinonia (κοινωνία) stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet Gemeinschaft durch Teilhabe. Die lateinische Entsprechung ist Communio. Teilhabe bezeichnet die Möglichkeit, Fähigkeit und Verantwortung an der Gesellschaft die Gesellschaft mitzugestalten, in der man lebt. Teilhabe ist eine zentrale Voraussetzung für das Menschsein, für das Menschwerden. Koinonia beschreibt dabei in erster Linie Teilhabe an der christlichen Gemeinschaft. Das Fundament der Verbindung der Gemeindemitglieder entsteht durch das Menschsein selbst im soziologischen Grundbedürfnis von Teilhabe und den gemeinsamen Glauben an Jesus Christus. Dies geht über andere gesellschaftliche Teilhabe hinaus. Sie bezeichnet also die Möglichkeit, Fähigkeit und Verantwortung am Gemeindeleben mitzugestalten, in der man lebt. Das Zusammenleben in einer Schweizer Pfarrei bietet eine grosse Möglichkeit zur Teilhabe, sei es in der pastoralen Arbeit als freiwillige Mitwirkende und aktives Gemeindemitglied oder der staatskirchenrechtlichen Seite wie den dazugehören Räten (KGR etc.). Menschen dürfen sich dort im Sinne ihrer Möglichkeiten und persönlichen Fähigkeiten nach einbringen. Gleichzeitig braucht eine Schweizer Kirchgemeinde auch Menschen, die durch ihre Teilhabe Verantwortung übernehmen.
"Zusammenkommen ist ein Anfang. Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg." - Henry Ford
Aufgaben in der Pfarrei
- Als Katechetin im Seeland begleite ich Kinder und ihre Familien einige Jahre auf ihrem Lebensweg durch alle Stufen hinweg. Religiöse Bildung bedeutet für mich als ganzheitliche Entwicklung: religiöse Traditionen, Gemeinschaft sowie Lernen aus Erfahrungen mit dem ganzen Körper und allen Sinnen.
- Jugendarbeit und Ministranten Leitung in Ins-Täuffelen.
Mitarbeit im Seelsorgeteam der Pfarre in der Funktion Liturgiebeauftragte und Koinonia:
- Gemeindeaufbau
- Gottesbeauftragte (Kommunionfeier/Wortgottesdienst)
- Seelsorge und Ansprechperson für Frauenangelegenheiten
- Begleitung bei Kindsverlust
Seit 10 Jahren leite ich die Frauengruppe Ins-Täuffelen. Wir treffen uns regelmässig und pflegen Gemeinschaft.
“Von Frauen für Frauen” lautet das Motto des Frauenstammtisches im Westen und ist offen für Frauen aus dem gesamten Seeland. Der Stammtisch beginnt um 19h mit einer Teilete (es bringt jede Frau etwas Kleines zu essen mit, für Getränke ist gesorgt) und anschliessend widmen sich die Frauen einem Thema aus dem Jahresprogramm. Ziel ist es, dass die Frauen selbst einen Abend organisieren und etwas mit den anderen Frauen gestalten, vortragen, erzählen… aus ihrem eigenen Kompetenzspektrum oder ihrer aktuellen Lebenswelt.