Herzlich Willkommen in der Pfarrei Bruder Klaus Bern
Copyright: Christoph Knoch

«Wenn eine Frage nicht wichtig ist, kann man über unterschiedliche Antworten reden»

Papst Leo hat sich zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare geäussert. Sein Statement lässt auf eine Neugewichtung der katholischen Sexualmoral hoffen, meint Nicolas Betticher, leitender Priester der Berner Pfarrei Bruder Klaus. 

Interview: Elisabeth Zschiedrich
 

Nicolas Betticher: Der Papst wurde gefragt, wie er dazu steht, dass der Münchner Erzbischof Reinhard Marx Segensfeiern für homosexuelle Paare offiziell gut geheissen hat. Als Antwort verwies Leo auf die Erklärung «Fiducia supplicans» von Papst Franziskus. Sie erlaubt die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare als «spontane pastorale Geste», aber nicht als feste liturgische Form. 

Die liturgische Form ist dem Sakrament der Ehe zwischen Mann und Frau vorbehalten. Halten Sie das für zeitgemäss?  

Betticher: Ein Sakrament ist ein Ideal, die Ansprüche daran sind hoch. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Konzil das Sakrament der Ehe eines Tages neu definiert, das gab es schon in der Geschichte der Kirche. Liebe gibt es genauso in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Wenn zwei Männer oder zwei Frauen vor mir als Priester stehen und eine Segnung wünschen, wer bin ich, dass ich ihnen das verwehre? Der Segen kommt nicht von mir, sondern von Gott.
 

"Wenn zwei Männer oder zwei Frauen vor mir als Priester stehen und eine Segnung wünschen, wer bin ich, dass ich ihnen das verwehre? Der Segen kommt nicht von mir, sondern von Gott."


In Leos Antwort auf die Frage der Journalistin steckt ihrer Meinung nach aber mehr als nur ein Statement über den Umgang mit gleichgeschlechtlichen Paaren.  

Betticher: Ja, der Papst sagte auch: Es gibt wichtigere Dinge als die Sexualität. In diesen Tagen wird Leos erste Enzyklika veröffentlicht. Darin geht es um künstliche Intelligenz, den Frieden auf der Welt und die Krise des Völkerrechts.

Gerade über Fragen der Sexualmoral wird hierzulande aber diskutiert. Macht es sich der Papst nicht zu einfach, wenn er diese als unwichtig abtut?  

Betticher: Die Glaubensfragen, das Credo, die Sakramente, die Heilige Schrift – bei diesen Themen ist es entscheidend, dass wir alle übereinstimmen. Die Einheit der Kirche steht für Leo an oberster Stelle. Er will sie nicht gefährden durch Streit über zweitrangige Fragen. Das Interessante an der Aussage des Papstes ist: Wenn eine Frage nicht so wichtig ist, dann kann man auch darüber sprechen, ob es nicht unterschiedliche Antworten darauf geben kann.
 

Epikie, also Angemessenheit, sei ein wichtiges Stichwort auf dem Weg von einer sündenhaft belasteten Moralität zu einer mitmenschlichen Freude des Lebens, sagt Nicolas Betticher. Foto: PIa Neuenschwander


Sie meinen also, der Papst verabschiedet sich von der universal gültigen Sexualmoral?  

Betticher: Leo hat angekündigt, dass die kontinentalen Bischofskonferenzen 2027 über wichtige Themen beraten sollen. Ich stelle mir vor, dass es sein Anliegen ist, gewisse Dinge nicht weltweit, sondern kontinental zu regeln, einfach, weil sie in den verschiedenen Kulturen unterschiedlich bewertet werden. Das betrifft zum Beispiel die Frage nach den «viri probati», aber auch die nach wiederverheiratet Geschiedenen und eben vielleicht auch die Sexualmoral.  

Sind Sie da nicht sehr optimistisch? 

Betticher: Zwischen dem Ideal der Kirche und der Realität gibt es zum Teil eine grosse Spannung. Als Priester erlebe ich Menschen, die in Beziehungsformen leben, die die Kirche «irregulär» nennt. Sie fühlen sich in ihren «Sünden» gefangen. Sie haben nicht mehr die Kraft, die eigentlichen Werte des Evangeliums zu leben, weil sie unter zweitrangigen Problemen leiden.

Welche Lösung sehen Sie da? 

Betticher: Die Kirche kennt das Kriterium der Epikie, der Angemessenheit. Es erlaubt, eine Antwort auf eine konkrete Situation eines Menschen zu geben. Dabei ist das oberste Gesetz das Gewissen vor Gott. Epikie ist ein wichtiges Stichwort auf dem Weg von einer sündenhaft belasteten Moralität zu einer mitmenschlichen Freude des Lebens. 

Synode

Einladung zur Vernehmlassung
des 5-jahresplans 2026–2031

Im Januar dieses Jahres durften wir eine Pfarreisynode erleben. Dabei wurden viele Ideen festgehalten. Im Zentrum steht der 5-Jahresplan 2026–2031.
Das Team hat alle Vorschläge und Bemerkungen analysiert und daraus den 5-Jahresplan erarbeitet. Wichtig ist festzuhalten, dass alles, was bereits in unserer Pfarrei umgesetzt wird, im 5-jahresplan nicht enthalten ist. Er umfasst ausschließlich neue Initiativen.

Der Pfarreirat, der strategische Rat unserer Pfarrei, hat den 5-jahresplan bereits bearbeitet. Auch der Kirchgemeinderat hat sich eingebracht. Nun wünschen wir eine erneute Vernehmlassung bei allen Mitgliedern der Pfarrei.

Wir bitten euch daher den 5-jahresplan anzuschauen und uns eure Bemerkungen dazu bis spätestens 20. Mai mitzuteilen. Im Juni wird der Pfarreirat die Schlussfassung erstellen, sodass der 5-jahresplan ab dem 1. August 2026, dem Beginn des neuen Pastoraljahres, umgesetzt werden kann.

Wir danken euch allen herzlich für die Bereitschaft die Zukunft unserer Pfarrei mitzudenken und mitzuverantworten.

Das ist Synode!

 

Nicolas Betticher, Pfarrer

Hier finden sie den 5-jahresplan.

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Heilige Erstkommunion

Samstag, 30. Mai, 10.00 Uhr

Bald werden unsere Erstkommunionkinder zum ersten Mal Jesus in Gestalt von Brot empfangen und seine Nähe auf besondere Art spüren.

Wir alle freuen uns mit den Erstkommunionkindern auf diesen Tag und wünschen ihnen und ihren Familien einen unvergesslichen Festtag.

Maria - Mutter des Friedens

Sonntag, 31. Mai, 10.00 Uhr 

Herzliche Einladung zum 26. Internationalen Marienfest!
Gottesdienst mit Prozession.

Beim anschliessenden Apéro werden Spezialitäten aus verschiedenen Ländern angeboten.

Wir freuen uns auf ein schönes gemeinsames Fest!

Fronleichnam

Sonntag, 7. Juni, 10.00 Uhr

Gemeinsam Eucharistie feiern mit allen Sprachgemeinschaften!

Wir laden die Mitchrist:innen aller Sprachgemeinschaften ganz herzlich zur Joint-Messe zu Fronleichnam ein. 

Nach der Eucharistiefeier mit Prozession: grosse Grillparty!

Alle sind herzlich dazu eingeladen.

Festgottesdienst zur Hl. Firmung

Sonntag, 14. Juni, 10.15 Uhr 

Unsere Firmandinnen und Firmanden stehen kurz vor einem bedeutenden Schritt auf ihrem Glaubensweg.

Für ihren weiteren Weg wünschen wir ihnen Gottes reichen Segen und viel Zuversicht.

Wir laden herzlich ein, diesen besonderen Gottesdienst gemeinsam zu feiern.

Grillfest Seniorinnen und Senioren

Dienstag, 16. Juni, ab 11.30 Uhr, Pfarreizentrum

Die Pfarrei Bruder Klaus lädt herzlich zum gemütlichen Grillfest für Seniorinnen und Senioren ein.
Unter dem Motto «Essen ist ein Bedürfnis, Geniessen ist eine Kunst» erwartet Sie ein feines Essen in fröhlicher Gesellschaft.

Melden Sie sich bis spätestens Montag, 16. Juni schriftlich an: Senior:innenpastoral Bruder Klaus, Segantinistrasse 26a, 3006 Bern oder per E-Mail an: ursula.wu-boos@kathbern.ch

Die Anmeldetalons liegen in der Kirche und im Zentrum auf.

Wir freuen uns auf Sie!

Versöhnungsweg

Samstag, 20. Juni, 14.00 Uhr 

Am 20. Juni gehen die Kinder der 4. Klasse mit einer Begleitperson den Versöhnungsweg.

Am Ende des Weges steht das Empfangen des Sakraments der Versöhnung mit Pfarrer Nicolas Betticher an.

Der Familiengottesdienst um 17.00 bildet den Abschluss dieses Tages.

Einladung zum Unti-Abschlussausflug

Samstag, 27. Juni, 08.00 Uhr 

Zum Abschluss des Untijahres laden wir die Katechesekinder herzlich zu einem gemeinsamen Unti Abschlussausflug ein. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg nach Sachseln und Flüeli Ranft und pilgern zu Bruder Klaus, dorthin, wo er mit seiner Frau Dorothea und ihren zehn Kindern gelebt und gewirkt hat. An diesem besonderen Ort wollen wir entdecken, erleben und gemeinsam unterwegs sein.

Der Ausflug findet am Samstag, 27. Juni 2026 statt. Treffpunkt ist um 08.00 Uhr vor dem Pfarreisekretariat, die Rückkehr in Bern ist gegen 18.00 Uhr geplant.

Das Thema unseres Tages lautet: Bruder Klaus und seine Frau Dorothea sind für uns ein Beispiel warum eigentlich?

Bitte wetterangepasste Kleidung sowie gute Schuhe mitbringen. Für das Mittagessen ist gesorgt, es muss nichts mitgenommen werden, ausser Freude und guter Stimmung.

Anmeldungen sind bis spätestens 15. Mai 2026 möglich.

Wir freuen uns auf einen erlebnisreichen und schönen gemeinsamen Tag.

Wallfahrt nach Hergiswald

Dienstag, 15. September, 08.15 Uhr 

Am 15. September, laden wir alle Seniorinnen und Senioren herzlich zu einem gemeinsamen Ausflug ein. Abfahrt ist um 08.15 bei der Segantinistrasse 26 a in Bern, Rückkehr ca. 18.00. Die Kostenbeteiligung beträgt Fr. 40.– (inkl. Carfahrt, Kaffee/Gipfeli und Mittagessen). Eine Reduktion ist auf Anfrage möglich. Die Zahl der Teil­nehmenden ist beschränkt. Anmeldung bis Montag, 31. August, bei Ursula Wu, ursula.wu-boos@kathbern.ch, Segantinistrasse 26 a, 3006 Bern,

bitte mit Angabe Fleisch oder Vegi.

Wir freuen uns auf einen ­schönen Tag mit euch!

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Evangelium des Tages

Kontakt

Pfarrei Bruder Klaus
Segantinistrasse 26a
3006 Bern
Tel.:  031 350 14 14  
bruderklaus.bern@kathbern.ch

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag:
08.30 Uhr bis 11.45 Uhr

In dringenden, seelsorgerischen Notfällen sowie bei Todesfällen erreichen Sie uns unter der
Notfall-Handy-Nummer: 
079 408 86 47


Kirche und Pfarreizentrum
Bruder Klaus
Ostring 1a
3006 Bern

Öffnungszeiten Kirche
♦ Montag, Mittwoch bis Freitag:
08.00 bis 18.00 Uhr
♦ Dienstag:
08.00 bis 20.00 Uhr​​​​​​
♦ Samstag und Sonntag:
09.00 bis 18.00 Uhr

Sie erreichen uns mit dem 7-Tram, Haltestelle Burgernziel
Weg-Karte: Sie finden uns
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031 300 33 50
Mittelstrasse 6a
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Montag, 1. Juni
Montag, 15. Juni
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