Brief an den Papst

Brief im Grossformat

 

Ich unterstütze den Brief an den Papst:



Ivonne Arndt, Utzenstorf
Arturo Albizzati, Burgdorf
Fabio Pizzuto, Schwarzenburg
Simonette Rossi, Zollikofen
John und Ruth Brandenburger, Bern
Werner Hauck, Bern
Gerda Hauck-Hieronimi, Bern
Michael Eichmann, Muri b. B.
Clemens Birrer, Bern
Silvia Oliva Maeder, Bern
Urs Maeder, Bern
Orsolya Serkédi, Bern
Goran Zubak, Bern
Geneviève Escher, Bern
Marianne Zügel Oetsch, Bern
Markus Rudolf Frank, Meran
Adrienne Schubert-Dizerens, Gümligen
Jerko Bozic, Büren an der Aare
Geneva Moser, Kehrsatz
Elisabeth Moraschinelli, Bern-Bümpliz
Rosmarie Vonlanthen, Muri
Erica Cséfalvay, Châtel-St-Denis/FR
Nadia Ceppi, Muri b. Bern
Günter Oetsch, Bern
Silke Reymann, Bex
Therese Leuenberger, Neuenegg
Werner Bauer, Innerberg
Paul Cadotsch, Allmendingen
Beatrice Eichmann-Leutenegger, Muri b. Bern
Mathilda Blumenthal, Bern
Hans Meier, Ostermundigen
Bernadette Bitar, Genf
Marie-Louise Beyeler-Küffer, Bern
Jean-Francois Mabut, Croix-de-Rozon
Willi Angehrn, Bern
Tamara Ruckli, Sarmenstorf
Gabriella Stranges, Bern
Josef Bossart, Neyruz
Florian und Annette Weissgerber, Bern
Corinne Amhof, Les Paccots
Michel Dunand, Petit-Lancy
Theresia Angehrn, Bern
Hervé Farine, Develier
Chantal Ampukunnel, Sonceboz
Agnès Chavanne Angiolini, Delémont
François Kolly, Le Mouret
Gerald Knipper, Boll
Beatrice Summermatter, Bern
Elena Summermatter, Bern
David Summermatter, Bern
Fredy Summermatter, Bern
Sandra Rebecca Stojak, Gümligen
Emanuela Chiapparini, Bern
Annemarie Seeberger, Bern
Gregor Tiete, Muri b. Bern
Adrienne Schubert, Gümligen
Judith Grunder, Bern
Blaise Carron, Bern
Alexis Carron, Bern
Lisette Frey, Belp
Nadja Bühlmann, Muri b. Bern
Margrit Lex, Ehrendingen
Benno Schmidlin, Gümligen
Josip Kovacevic, Bern-Bethlehem
Andrew Alvin, Bern
George Alvin, Bern
Christa Moroder, Zürich
Manuela Bühlmann, Muri b. Bern
Rolf Ammann, Bern
Andreas Brunner, Bern
Willi Zweifel, Villnachern
Ulrich Zweifel, Villnachern
Hanni Kern, Windisch
Urs Brantschen, Gümligen
Heidi Schönfeld, Windisch
Catherine Ayer, Matran
Jean-Claude Ayer, Matran
Stefan Heckl, Rohrenfels
Daniel Schönfeld, Windisch
François Betticher, Fribourg
Blanchette Betticher, Fribourg
Claudia Waber, Windisch
Christina und Hanno Diethelm, Brugg
Sabrina Samuel, Hausen
Talina Schönbacher, Habsburg
Susanne Vezzoli, Lenzburg
Brigitta Stutzmann, Bern
Tobias Imhof, Bern
Anna Kukal-Beyeler, Rüfenacht
Leticia Kull-Garcia, Muri b. Bern
Maria Blättler, Bern
Ulrich von Ballmoos, Bern
Barbara Riedl, Bern
Ingo A. Büschel, Bern
Maria Jossen Stoffel, Gümligen
Bruno Bättig, Rüfenacht
Ralf Jox, Bern
Magally Tello, Bern
Edith Weibel, Bern
Imogen Pürro, Bern
Franz von Däniken, Bern

Möchten Sie uns unterstützen und den Brief ebenfalls unterzeichnen? Dann geben Sie uns hier Ihren Namen und Wohnort - gerne werden wir Sie der Liste der Unterzeichneten beifügen.

Fragenkatalog zum Synodalen Prozess des Bistums Basel


Am 17. Oktober beginnt in den Bistümern der weltweite Synodale Prozess.
In den Bistümern Basel, St. Gallen und Chur gibt es dazu einen Fragebogen. Er orientiert sich an den zehn Themenfeldern, die der Vatikan vorgegeben hat. 



Die Fragen des Bistums im Wortlaut:

Themenfeld 1

Die Weggefährten.

1.1 Wenn wir von «unserer Kirche» sprechen, wer gehört aus Ihrer Sicht zu unserer Kirche, welche Menschen, welche Gruppen?

1.2 Welche Menschen werden tatsächlich aussen vorgelassen, absichtlich oder ungewollt?

1.3 Welche religiösen Gruppen halten zusammen und gestalten das Leben in Ihrer Pfarrei/in Ihrem Pastoralraum/Ihrer Seelsorgeeinheit oder im Bistum aktiv?

 

Themenfeld 2

Zuhören.

2.1 Wo fühlen Sie sich in der Kirche (als Mann, Frau, Laie, Jugendlicher, queere Person etc.) gehört?

2.2 Wo fühlen Sie sich in der Kirche (als Mann, Frau, Laie, Jugendlicher, queere Person etc.) nicht gehört?

2.3 Wo hören wir als Kirche der Stimme von Minderheiten, Ausgeschlossenen und Randgruppen zu?

2.4 Was betrachten Sie als Hindernis, besser aufeinander hören können?

 

Themenfeld 3

Das Wort ergreifen.

3.1 Wie erleben Sie innerhalb der kirchlichen Gemeinschaft Kommunikation?

3.2 Was erleichtert es Ihnen zu sagen, was Ihnen am Herzen liegt?

3.3 Was hindert Sie zu sagen, was Ihnen am Herzen liegt?

 

Themenfeld 4

Feiern.

4.1 Auf welche Weise inspirieren und orientieren das Gebet und die Gottesdienste das «gemeinsame Gehen», also das Leben in Ihrer Gruppe oder Ihrer Gemeinschaft?

4.2 Wie, aus welchem Geist, treffen Sie Ihre wichtigsten Entscheidungen? Inwiefern hören Sie dabei auf das Wort Gottes?

4.3 Was wird bei Ihnen getan, um die aktive Teilnahme aller Gläubigen an den Gottesdiensten zu fördern?

 

Themenfeld 5

Mitverantwortung in der Sendung.

5.1 Was hilft Ihnen als Getaufte/r für das Evangelium, den Glauben und die Kirche einzustehen?

5.2 Wie unterstützt Ihre kirchliche Gemeinschaft die eigenen Mitglieder, die in einem Dienst in der Gesellschaft engagiert sind (sozial, ökologisch, wissenschaftlich, politisch etc.)?

5.3 Wie erleben Sie das Zusammenspiel zwischen Pfarrei und Kirchgemeinde?

 

Themenfeld 6

In der Kirche und Gesellschaft den Dialog führen.

6.1 Wo/in welchen Augenblicken erleben Sie in der Kirche in Ihrem Umfeld einen guten Dialog (Austausch)?

6.2 Wie wird in Ihrem Kreis mit unterschiedlichen Sichtweisen oder Konflikten umgegangen?

6.3 Wo erleben Sie, dass die Kirche mit anderen Konfessionen, Religionen oder Instanzen der

Gesellschaft (z.B. Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft…) in den Dialog tritt und von ihnen lernt?

 

Themenfeld 7

Austausch mit anderen christlichen Konfessionen.

7.1 Welche Beziehungen pflegen Sie zu Christinnen und Christen anderer Kirchen, welche Früchte sind gereift, welche Schwierigkeiten sind entstanden?

 

Themenfeld 8

Autorität und Teilnahme.

8.1 Wie werden in Ihrem kirchlichen Umfeld (Pfarrei, Mission, Pastoralraum, Seelsorgeeinheit, Kirchgemeinde, Bistum…) Entscheidungen vorbereitet und herbeigeführt? Wer entscheidet am Schluss?

8.2 Wie und wo erleben Sie in Ihrem kirchlichen Umfeld Teamarbeit und Mitverantwortung (auch unter Einbezug der Freiwilligen)?

 

Themenfeld 9

Unterscheiden und Entscheiden.

9.1 In welchen Augenblicken erleben Sie Entscheidungsprozesse auch als geistliche Prozesse, getragen vom gemeinsamen Gebet und im Hören auf Gottes Wort?

9.2 Wie tragen Sie dazu bei, dass in Gesprächen eine Atmosphäre des Vertrauens wächst, in der jede Stimme gehört wird und jede Stimme auch als Stimme des Heiligen Geistes gehört wird?

9.3 Wie tragen Sie dazu bei, dass Transparenz und Rechenschaft bei Entscheidungen gefördert werden?

 

Themenfeld 10

Sich in der Synodalität bilden.

10.1 Was brauchen Menschen, damit gegenseitiges Zuhören, ein Dialog und ein gemeinsamer Weg möglich werden?

10.2 Welche Hilfsmittel oder Hilfestellungen fördern aus Ihrer Sicht den Dialog und das gemeinsame Gehen?»


Fragenkatalog zum Ausdrucken

Interview mit Bischof Felix Gmür zum Synodalen Prozess.

Umfrage zum synodalen Prozess

Bis am 30. November können Sie an der Umfrage zum synodalen Prozess teilnehmen.

Fragekatalog zum Ausdrucken

Hier geht es zur Umfrage

 

Missbrauch und Machtmissbrauch: Nicolas Betticher schreibt Papst Franziskus


Die französische Bischofskonferenz will Geld von Gläubigen, um Missbrauchsopfer zu entschädigen. Persönliche Konsequenzen hat bislang aber kein Bischof gezogen. «Das geht nicht», findet der Berner Pfarrer Nicolas Betticher. Er will dem Papst schreiben.

Raphael Rauch


Wie beurteilen Sie die aktuelle Missbrauchsdiskussion in Frankreich?

Nicolas Betticher: Ich bin schockiert. Es gibt mindestens 330’000 Missbrauchsfälle – und nichts passiert. Die Bischöfe und die Katholiken nehmen den Skandal einfach hin. Wie kann es sein, dass Katholiken gegen die «Ehe für alle» auf die Strasse gehen – aber schweigen vor der Tatsache, dass so vielen Kindern und Jugendlichen Leid angetan worden ist? Ich vermisse das Signal: ... lesen Sie hier weiter ...

Betticher an Papst: «Setzen Sie ein Zeichen!»


Nicolas Betticher, Pfarrer in der Berner Pfarrei Bruder Klaus, bittet Papst Franziskus um ein Zeichen in Sachen Missbrauch: Eine Entflechtung der Ämter durch unabhängige Gerichte. Dies schreibt er in einem Brief an den Papst, den alle unterzeichnen können.

von Sylvia Stam
 

Anlass des Schreibens ist der weltweite synodale Prozess, der am 9. Oktober in Rom gestartet ist und in den Bistümern der Schweiz am kommenden Sonntag offiziell starten wird. In der Deutschschweiz gibt es dazu eine Kampagne unter dem Motto «Wir sind Ohr». Auch Nicolas Betticher ist mit seiner Pfarrei bereit, an diesem Prozess teilzunehmen, schickt jedoch ein «Aber» voran: ...  lesen Sie hier weiter ...